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Der Stein der Weisen

C.M. Wieland

Christoph Martin Wieland wurde am 5. September 1733 in Oberholzheim bei Biberach an der Riß geboren und verstarb am 20. Januar 1813 in Weimar. Er war ein deutscher Dichter und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Aufklärung und war der Älteste des Klassik-Viergestirns neben Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Bereits mit 12 Jahren verfasste er Gedichte in Deutsch und Latein. Er studierte in Erfurt Philosophie und ab dem Wintersemester 1750in Tübingen Jura. Allerdings widmete er sich mehr seiner Literatur zu als seinem Studium. Ab 1752 verbrachte er 8 Jahre in der Schweiz und tauchte 1760 in Biberach auf, wo er sich als Senator und Kanzleiverwalter bewarb. Er hatte ein Verhältnis mit einer Katholikin, aber aufgrund eines unehelichen Kindes mit ihr, wurde ihm nicht erlaubt, diese zu heiraten. Auf Drängen seiner Familie heiratete er 1765 eine Augsburger Kaufmannstochter, mit der er 13 Kinder hatte. Seine Shakespeare-Übersetzungen beeinflussten die deutsche Theaterlandschaft immens und ab 1769 unterrichtete er an der Universität Erfurt. Die verwitwete Anna Amalia von Sachsen-Weimar bot ihm an die Erziehung ihre beiden Söhne zu übernehmen und Wieland sagte zu. Er zog nach Weimar und betrat damit das geisteswissenschaftliche Zentrum seiner Zeit, zu welchem später auch Goethe und Schiller zustoßen sollten. Als herzoglicher Hofrat mit einem gesicherten Gehalt entfaltete er eine sehr liebenswürdige und herzbeglückende Literatur und gründete nach französischem Vorbild eine eigene literarische Zeitschrift - &Der Teutsche Merkur&, dessen Redaktionsleiter er war. Im Alter von 65 Jahren verließ er Weimar und betätigte sich als Landwirt. Nachdem seine Frau gestorben war und er in finanzielle Schwierigkeiten geriet, zog er 1800 wieder nach Weimar. Er wurde 79 Jahre alt und galt, obwohl er den Tod nahezu aller seiner Freunde miterleben musste als ungemein lebensfroh. Am 20. Januar 1813 starb er an den Folgen einer Erkältung. Er liegt im Schlossgarten von Ossman

Christoph Martin Wieland wurde am 5. September 1733 in Oberholzheim bei Biberach an der Riß geboren und verstarb am 20. Januar 1813 in Weimar. Er war ein deutscher Dichter und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Aufklärung und war der Älteste des Klassik-Viergestirns neben Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Bereits mit 12 Jahren verfasste er Gedichte in Deutsch und Latein. Er studierte in Erfurt Philosophie und ab dem Wintersemester 1750in Tübingen Jura. Allerdings widmete er sich mehr seiner Literatur zu als seinem Studium. Ab 1752 verbrachte er 8 Jahre in der Schweiz und tauchte 1760 in Biberach auf, wo er sich als Senator und Kanzleiverwalter bewarb. Er hatte ein Verhältnis mit einer Katholikin, aber aufgrund eines unehelichen Kindes mit ihr, wurde ihm nicht erlaubt, diese zu heiraten. Auf Drängen seiner Familie heiratete er 1765 eine Augsburger Kaufmannstochter, mit der er 13 Kinder hatte. Seine Shakespeare-Übersetzungen beeinflussten die deutsche Theaterlandschaft immens und ab 1769 unterrichtete er an der Universität Erfurt. Die verwitwete Anna Amalia von Sachsen-Weimar bot ihm an die Erziehung ihre beiden Söhne zu übernehmen und Wieland sagte zu. Er zog nach Weimar und betrat damit das geisteswissenschaftliche Zentrum seiner Zeit, zu welchem später auch Goethe und Schiller zustoßen sollten. Als herzoglicher Hofrat mit einem gesicherten Gehalt entfaltete er eine sehr liebenswürdige und herzbeglückende Literatur und gründete nach französischem Vorbild eine eigene literarische Zeitschrift - &Der Teutsche Merkur&, dessen Redaktionsleiter er war. Im Alter von 65 Jahren verließ er Weimar und betätigte sich als Landwirt. Nachdem seine Frau gestorben war und er in finanzielle Schwierigkeiten geriet, zog er 1800 wieder nach Weimar. Er wurde 79 Jahre alt und galt, obwohl er den Tod nahezu aller seiner Freunde miterleben musste als ungemein lebensfroh. Am 20. Januar 1813 starb er an den Folgen einer Erkältung. Er liegt im Schlossgarten von Ossman
More Information

Genres:

Classics

Description:

Christoph Martin Wieland wurde am 5. September 1733 in Oberholzheim bei Biberach an der Riß geboren und verstarb am 20. Januar 1813 in Weimar. Er war ein deutscher Dichter und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Aufklärung und war der Älteste des Klassik-Viergestirns neben Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller. Bereits mit 12 Jahren verfasste er Gedichte in Deutsch und Latein. Er studierte in Erfurt Philosophie und ab dem Wintersemester 1750in Tübingen Jura. Allerdings widmete er sich mehr seiner Literatur zu als seinem Studium. Ab 1752 verbrachte er 8 Jahre in der Schweiz und tauchte 1760 in Biberach auf, wo er sich als Senator und Kanzleiverwalter bewarb. Er hatte ein Verhältnis mit einer Katholikin, aber aufgrund eines unehelichen Kindes mit ihr, wurde ihm nicht erlaubt, diese zu heiraten. Auf Drängen seiner Familie heiratete er 1765 eine Augsburger Kaufmannstochter, mit der er 13 Kinder hatte. Seine Shakespeare-Übersetzungen beeinflussten die deutsche Theaterlandschaft immens und ab 1769 unterrichtete er an der Universität Erfurt. Die verwitwete Anna Amalia von Sachsen-Weimar bot ihm an die Erziehung ihre beiden Söhne zu übernehmen und Wieland sagte zu. Er zog nach Weimar und betrat damit das geisteswissenschaftliche Zentrum seiner Zeit, zu welchem später auch Goethe und Schiller zustoßen sollten. Als herzoglicher Hofrat mit einem gesicherten Gehalt entfaltete er eine sehr liebenswürdige und herzbeglückende Literatur und gründete nach französischem Vorbild eine eigene literarische Zeitschrift - &Der Teutsche Merkur&, dessen Redaktionsleiter er war. Im Alter von 65 Jahren verließ er Weimar und betätigte sich als Landwirt. Nachdem seine Frau gestorben war und er in finanzielle Schwierigkeiten geriet, zog er 1800 wieder nach Weimar. Er wurde 79 Jahre alt und galt, obwohl er den Tod nahezu aller seiner Freunde miterleben musste als ungemein lebensfroh. Am 20. Januar 1813 starb er an den Folgen einer Erkältung. Er liegt im Schlossgarten von Ossman

Language:

German

Narrators:

Friedrich Frieden

Length:

1h 17m


Chapters

Chapter 1
Chapter 1

01:07


Chapter 2
Chapter 2

01:09


Chapter 3
Chapter 3

01:09


Chapter 4
Chapter 4

01:09


Chapter 5
Chapter 5

01:09


Chapter 6
Chapter 6

01:09


Chapter 7
Chapter 7

01:09


Chapter 8
Chapter 8

01:09


Chapter 9
Chapter 9

01:09


Chapter 10
Chapter 10

01:09


Chapter 11
Chapter 11

01:09


Chapter 12
Chapter 12

01:09


Chapter 13
Chapter 13

01:09


Chapter 14
Chapter 14

01:09


Chapter 15
Chapter 15

01:09


Chapter 16
Chapter 16

01:09


Chapter 17
Chapter 17

01:09


Chapter 18
Chapter 18

01:09


Chapter 19
Chapter 19

01:09


Chapter 20
Chapter 20

01:09


Chapter 21
Chapter 21

01:09


Chapter 22
Chapter 22

01:09


Chapter 23
Chapter 23

01:09


Chapter 24
Chapter 24

01:09


Chapter 25
Chapter 25

01:09


Chapter 26
Chapter 26

01:09


Chapter 27
Chapter 27

01:09


Chapter 28
Chapter 28

01:09


Chapter 29
Chapter 29

01:09


Chapter 30
Chapter 30

01:09


Chapter 31
Chapter 31

01:09


Chapter 32
Chapter 32

01:09


Chapter 33
Chapter 33

01:09


Chapter 34
Chapter 34

01:09


Chapter 35
Chapter 35

01:09


Chapter 36
Chapter 36

01:09


Chapter 37
Chapter 37

01:09


Chapter 38
Chapter 38

01:09


Chapter 39
Chapter 39

01:09


Chapter 40
Chapter 40

01:09


Chapter 41
Chapter 41

01:09


Chapter 42
Chapter 42

01:09


Chapter 43
Chapter 43

01:09


Chapter 44
Chapter 44

01:09


Chapter 45
Chapter 45

01:09


Chapter 46
Chapter 46

01:09


Chapter 47
Chapter 47

01:09


Chapter 48
Chapter 48

01:09


Chapter 49
Chapter 49

01:09


Chapter 50
Chapter 50

01:09


Chapter 51
Chapter 51

01:09


Chapter 52
Chapter 52

01:09


Chapter 53
Chapter 53

01:09


Chapter 54
Chapter 54

01:09


Chapter 55
Chapter 55

01:09


Chapter 56
Chapter 56

01:09


Chapter 57
Chapter 57

01:09


Chapter 58
Chapter 58

01:09


Chapter 59
Chapter 59

01:09


Chapter 60
Chapter 60

01:09


Chapter 61
Chapter 61

01:09


Chapter 62
Chapter 62

01:09


Chapter 63
Chapter 63

01:09


Chapter 64
Chapter 64

01:09


Chapter 65
Chapter 65

01:09


Chapter 66
Chapter 66

01:09


Chapter 67
Chapter 67

01:10