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Der Tod des Junggesellen

Arthur Schnitzler

Der Tod des Junggesellen ist eine Erzählung des österreichischen Schriftstellers Arthur Schnitzler, die erstmals 1908 in der Wiener Österreichischen Rundschau erschien. 1912 wurde sie in die bei S. Fischer, Berlin, veröffentlichte Novellensammlung Masken und Wunder aufgenommen. Inhalt: Der Arzt, der Kaufmann und der Dichter werden an das Sterbebett ihres Freundes, des 55-jährigen herzkranken Junggesellen gerufen. Die drei herbeieilenden Herren kommen zu spät, finden aber einen inzwischen neun Jahre alten, an sie adressierten Brief vor. Darin eröffnet ihnen der Junggeselle, dass er mit ihren Ehefrauen ein Verhältnis hatte. - Alle drei reagieren unterschiedlich, teils zornig, teils betroffen, wahren aber die Fassung, während sie ihre Ehejahre Revue passieren lassen. Der Dichter hat das körperliche Interesse an seiner Frau verloren, aber eine Gefährtin gewonnen, die sogar seine Seitensprünge toleriert. Der Arzt denkt an seine alternde, milde, gütige Frau, an die drei gemeinsamen erwachsenen Kinder und auch an seinen vierzehn Jahre zurückliegenden Ausbruchsversuch aus dieser Ehe. Der verwitwete Kaufmann schließlich sieht sich nicht in der Lage, ein fest umrissenes Bild seiner Gattin oder ein tieferes, bleibendes Gefühl in seinem Inneren heraufzubeschwören. - Der Dichter und der Arzt wollen ihren Frauen nichts von dem Brief erzählen. Der Dichter, auf seinen Nachruhm bedacht, nimmt das Schreiben an sich. Sollte seine Frau ihn überleben und den Brief in seinem Nachlass finden, soll sie ihn für seinen Edelmut bewundern: „Und mit der seltenen Einbildungskraft, die ihm nun einmal eigen war, hörte er sie schon an seinem Grabe flüstern: Du Edler … Großer…“

Der Tod des Junggesellen ist eine Erzählung des österreichischen Schriftstellers Arthur Schnitzler, die erstmals 1908 in der Wiener Österreichischen Rundschau erschien. 1912 wurde sie in die bei S. Fischer, Berlin, veröffentlichte Novellensammlung Masken und Wunder aufgenommen. Inhalt: Der Arzt, der Kaufmann und der Dichter werden an das Sterbebett ihres Freundes, des 55-jährigen herzkranken Junggesellen gerufen. Die drei herbeieilenden Herren kommen zu spät, finden aber einen inzwischen neun Jahre alten, an sie adressierten Brief vor. Darin eröffnet ihnen der Junggeselle, dass er mit ihren Ehefrauen ein Verhältnis hatte. - Alle drei reagieren unterschiedlich, teils zornig, teils betroffen, wahren aber die Fassung, während sie ihre Ehejahre Revue passieren lassen. Der Dichter hat das körperliche Interesse an seiner Frau verloren, aber eine Gefährtin gewonnen, die sogar seine Seitensprünge toleriert. Der Arzt denkt an seine alternde, milde, gütige Frau, an die drei gemeinsamen erwachsenen Kinder und auch an seinen vierzehn Jahre zurückliegenden Ausbruchsversuch aus dieser Ehe. Der verwitwete Kaufmann schließlich sieht sich nicht in der Lage, ein fest umrissenes Bild seiner Gattin oder ein tieferes, bleibendes Gefühl in seinem Inneren heraufzubeschwören. - Der Dichter und der Arzt wollen ihren Frauen nichts von dem Brief erzählen. Der Dichter, auf seinen Nachruhm bedacht, nimmt das Schreiben an sich. Sollte seine Frau ihn überleben und den Brief in seinem Nachlass finden, soll sie ihn für seinen Edelmut bewundern: „Und mit der seltenen Einbildungskraft, die ihm nun einmal eigen war, hörte er sie schon an seinem Grabe flüstern: Du Edler … Großer…“
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Genres:

Classics

Description:

Der Tod des Junggesellen ist eine Erzählung des österreichischen Schriftstellers Arthur Schnitzler, die erstmals 1908 in der Wiener Österreichischen Rundschau erschien. 1912 wurde sie in die bei S. Fischer, Berlin, veröffentlichte Novellensammlung Masken und Wunder aufgenommen. Inhalt: Der Arzt, der Kaufmann und der Dichter werden an das Sterbebett ihres Freundes, des 55-jährigen herzkranken Junggesellen gerufen. Die drei herbeieilenden Herren kommen zu spät, finden aber einen inzwischen neun Jahre alten, an sie adressierten Brief vor. Darin eröffnet ihnen der Junggeselle, dass er mit ihren Ehefrauen ein Verhältnis hatte. - Alle drei reagieren unterschiedlich, teils zornig, teils betroffen, wahren aber die Fassung, während sie ihre Ehejahre Revue passieren lassen. Der Dichter hat das körperliche Interesse an seiner Frau verloren, aber eine Gefährtin gewonnen, die sogar seine Seitensprünge toleriert. Der Arzt denkt an seine alternde, milde, gütige Frau, an die drei gemeinsamen erwachsenen Kinder und auch an seinen vierzehn Jahre zurückliegenden Ausbruchsversuch aus dieser Ehe. Der verwitwete Kaufmann schließlich sieht sich nicht in der Lage, ein fest umrissenes Bild seiner Gattin oder ein tieferes, bleibendes Gefühl in seinem Inneren heraufzubeschwören. - Der Dichter und der Arzt wollen ihren Frauen nichts von dem Brief erzählen. Der Dichter, auf seinen Nachruhm bedacht, nimmt das Schreiben an sich. Sollte seine Frau ihn überleben und den Brief in seinem Nachlass finden, soll sie ihn für seinen Edelmut bewundern: „Und mit der seltenen Einbildungskraft, die ihm nun einmal eigen war, hörte er sie schon an seinem Grabe flüstern: Du Edler … Großer…“

Language:

German

Narrators:

Bettina Reifschneider

Length:

29m


Chapters

Chapter 1
Chapter 1

01:39


Chapter 2
Chapter 2

00:39


Chapter 3
Chapter 3

01:10


Chapter 4
Chapter 4

00:59


Chapter 5
Chapter 5

00:44


Chapter 6
Chapter 6

01:03


Chapter 7
Chapter 7

01:01


Chapter 8
Chapter 8

00:48


Chapter 9
Chapter 9

01:33


Chapter 10
Chapter 10

01:15


Chapter 11
Chapter 11

00:32


Chapter 12
Chapter 12

01:11


Chapter 13
Chapter 13

00:44


Chapter 14
Chapter 14

01:00


Chapter 15
Chapter 15

01:05


Chapter 16
Chapter 16

00:50


Chapter 17
Chapter 17

01:37


Chapter 18
Chapter 18

01:35


Chapter 19
Chapter 19

00:39


Chapter 20
Chapter 20

01:10


Chapter 21
Chapter 21

00:59


Chapter 22
Chapter 22

00:59


Chapter 23
Chapter 23

00:39


Chapter 24
Chapter 24

01:02


Chapter 25
Chapter 25

00:43


Chapter 26
Chapter 26

01:20


Chapter 27
Chapter 27

01:32


Chapter 28
Chapter 28

01:25