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Die Geschichte des Ehemanns mit seinem Papagei / Die Geschichte von dem Greis und dem Maultier / Die Geschichte Mahmuds-logo

Die Geschichte des Ehemanns mit seinem Papagei / Die Geschichte von dem Greis und dem Maultier / Die Geschichte Mahmuds

Gustav Weil

Die Geschichte des Ehemanns mit seinem Papagei Es hat einmal einen sehr eifersüchtigen Mann gegeben, der eine schöne, liebenswürdige und tugendhafte Frau hatte. Obgleich er sich wegen dieser Frau nie auf Reisen begab, so musste er doch einmal eine notwendige Reise unternehmen. Da ging er auf den Geflügelmarkt, kaufte dort einen Vogel und brachte ihn nach Hause, damit er in seiner Abwesenheit als Wache dienen möge und ihm, was in seinem Hause vorgegangen war, erzähle. Dieser Papagei war sehr schlau und listig. Die Geschichte von dem Greis und dem Maultier „Höre, o Geist! Diese Mauleselin war meine Gemahlin. Ich machte einst eine Reise und war ein volles Jahr von meiner Gattin weggeblieben. Nach vollendeten Geschäften kam ich in der Nacht wieder nach Hause zurück. Als ich ins Zimmer trat, fand ich einen schwarzen Sklaven bei ihr; sie unterhielten sich miteinander, warfen sich verliebte Blicke zu, scherzten und küssten und neckten einander. Als sie mich sah, kam sie mir mit einem Becher voll Wasser entgegen, sprach einige Worte darüber, besprengte mich damit und sagte: »Verlasse Deine Gestalt und nimm die eines Hundes an.«“ Die Geschichte Mahmuds Ein Maler namens Mahmud sah eines Tages bei einem seiner Freunde das Bild einer Frau, in welche er sich leidenschaftlich verliebte. Er ruhte nicht eher, als bis er erfuhr, wo sie wohnte und er entdeckte, dass seine Geliebte eine der Sklavinnen des Wesirs sei, und überlegte darauf seinen Plan.

Die Geschichte des Ehemanns mit seinem Papagei Es hat einmal einen sehr eifersüchtigen Mann gegeben, der eine schöne, liebenswürdige und tugendhafte Frau hatte. Obgleich er sich wegen dieser Frau nie auf Reisen begab, so musste er doch einmal eine notwendige Reise unternehmen. Da ging er auf den Geflügelmarkt, kaufte dort einen Vogel und brachte ihn nach Hause, damit er in seiner Abwesenheit als Wache dienen möge und ihm, was in seinem Hause vorgegangen war, erzähle. Dieser Papagei war sehr schlau und listig. Die Geschichte von dem Greis und dem Maultier „Höre, o Geist! Diese Mauleselin war meine Gemahlin. Ich machte einst eine Reise und war ein volles Jahr von meiner Gattin weggeblieben. Nach vollendeten Geschäften kam ich in der Nacht wieder nach Hause zurück. Als ich ins Zimmer trat, fand ich einen schwarzen Sklaven bei ihr; sie unterhielten sich miteinander, warfen sich verliebte Blicke zu, scherzten und küssten und neckten einander. Als sie mich sah, kam sie mir mit einem Becher voll Wasser entgegen, sprach einige Worte darüber, besprengte mich damit und sagte: »Verlasse Deine Gestalt und nimm die eines Hundes an.«“ Die Geschichte Mahmuds Ein Maler namens Mahmud sah eines Tages bei einem seiner Freunde das Bild einer Frau, in welche er sich leidenschaftlich verliebte. Er ruhte nicht eher, als bis er erfuhr, wo sie wohnte und er entdeckte, dass seine Geliebte eine der Sklavinnen des Wesirs sei, und überlegte darauf seinen Plan.
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Genres:

Classics

Description:

Die Geschichte des Ehemanns mit seinem Papagei Es hat einmal einen sehr eifersüchtigen Mann gegeben, der eine schöne, liebenswürdige und tugendhafte Frau hatte. Obgleich er sich wegen dieser Frau nie auf Reisen begab, so musste er doch einmal eine notwendige Reise unternehmen. Da ging er auf den Geflügelmarkt, kaufte dort einen Vogel und brachte ihn nach Hause, damit er in seiner Abwesenheit als Wache dienen möge und ihm, was in seinem Hause vorgegangen war, erzähle. Dieser Papagei war sehr schlau und listig. Die Geschichte von dem Greis und dem Maultier „Höre, o Geist! Diese Mauleselin war meine Gemahlin. Ich machte einst eine Reise und war ein volles Jahr von meiner Gattin weggeblieben. Nach vollendeten Geschäften kam ich in der Nacht wieder nach Hause zurück. Als ich ins Zimmer trat, fand ich einen schwarzen Sklaven bei ihr; sie unterhielten sich miteinander, warfen sich verliebte Blicke zu, scherzten und küssten und neckten einander. Als sie mich sah, kam sie mir mit einem Becher voll Wasser entgegen, sprach einige Worte darüber, besprengte mich damit und sagte: »Verlasse Deine Gestalt und nimm die eines Hundes an.«“ Die Geschichte Mahmuds Ein Maler namens Mahmud sah eines Tages bei einem seiner Freunde das Bild einer Frau, in welche er sich leidenschaftlich verliebte. Er ruhte nicht eher, als bis er erfuhr, wo sie wohnte und er entdeckte, dass seine Geliebte eine der Sklavinnen des Wesirs sei, und überlegte darauf seinen Plan.

Language:

German

Narrators:

Gerald Pichowetz

Length:

10m


Chapters

Chapter 1
Chapter 1

02:43


Chapter 2
Chapter 2

03:47


Chapter 3
Chapter 3

03:52