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Die Maske des roten Todes / Der schwarze Kater

Edgar Allan Poe

Die Maske des roten Todes: Lange schon wütete der Rote Tod im Lande, nie war eine Pest verheerender, nie eine Krankheit grässlicher gewesen. Blut war der Anfang, Blut das Ende – überall das Rot und der Schrecken des Blutes. Mit stechenden Schmerzen und Schwindelanfällen setzte es ein, dann quoll Blut aus allen Poren, und das war der Beginn der Auflösung. Die scharlachroten Tupfen am ganzen Körper der unglücklichen Opfer – und besonders im Gesicht – waren des Roten Todes Bannsiegel, das die Gezeichneten von der Hilfe und der Teilnahme der Mitmenschen ausschloss, und alles, vom ersten Anfall bis zum tödlichen Ende, war das Werk einer halben Stunde. Der schwarze Kater: Ich verlange und erwarte nicht, dass man die höchst seltsame und doch einfache Geschichte, die ich hier niederschreiben will, glaubt. Es wäre auch töricht, dies zu tun, denn ich selbst vermag dem Zeugnis meiner Sinne kaum zu trauen. Doch bin ich weder wahnsinnig noch habe ich geträumt. Morgen aber muss ich sterben und möchte darum heute meine Seele entlasten.

Die Maske des roten Todes: Lange schon wütete der Rote Tod im Lande, nie war eine Pest verheerender, nie eine Krankheit grässlicher gewesen. Blut war der Anfang, Blut das Ende – überall das Rot und der Schrecken des Blutes. Mit stechenden Schmerzen und Schwindelanfällen setzte es ein, dann quoll Blut aus allen Poren, und das war der Beginn der Auflösung. Die scharlachroten Tupfen am ganzen Körper der unglücklichen Opfer – und besonders im Gesicht – waren des Roten Todes Bannsiegel, das die Gezeichneten von der Hilfe und der Teilnahme der Mitmenschen ausschloss, und alles, vom ersten Anfall bis zum tödlichen Ende, war das Werk einer halben Stunde. Der schwarze Kater: Ich verlange und erwarte nicht, dass man die höchst seltsame und doch einfache Geschichte, die ich hier niederschreiben will, glaubt. Es wäre auch töricht, dies zu tun, denn ich selbst vermag dem Zeugnis meiner Sinne kaum zu trauen. Doch bin ich weder wahnsinnig noch habe ich geträumt. Morgen aber muss ich sterben und möchte darum heute meine Seele entlasten.
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Genres:

Classics

Description:

Die Maske des roten Todes: Lange schon wütete der Rote Tod im Lande, nie war eine Pest verheerender, nie eine Krankheit grässlicher gewesen. Blut war der Anfang, Blut das Ende – überall das Rot und der Schrecken des Blutes. Mit stechenden Schmerzen und Schwindelanfällen setzte es ein, dann quoll Blut aus allen Poren, und das war der Beginn der Auflösung. Die scharlachroten Tupfen am ganzen Körper der unglücklichen Opfer – und besonders im Gesicht – waren des Roten Todes Bannsiegel, das die Gezeichneten von der Hilfe und der Teilnahme der Mitmenschen ausschloss, und alles, vom ersten Anfall bis zum tödlichen Ende, war das Werk einer halben Stunde. Der schwarze Kater: Ich verlange und erwarte nicht, dass man die höchst seltsame und doch einfache Geschichte, die ich hier niederschreiben will, glaubt. Es wäre auch töricht, dies zu tun, denn ich selbst vermag dem Zeugnis meiner Sinne kaum zu trauen. Doch bin ich weder wahnsinnig noch habe ich geträumt. Morgen aber muss ich sterben und möchte darum heute meine Seele entlasten.

Language:

German

Narrators:

Karlheinz Gabor

Length:

43m


Chapters

Chapter 1
Chapter 1

15:53


Chapter 2
Chapter 2

27:22