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Die unsichtbare Sammlung - Eine Episode aus der deutschen Inflation-logo

Die unsichtbare Sammlung - Eine Episode aus der deutschen Inflation

Stefan Zweig

Die unsichtbare Sammlung ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927. Handlung: Der renommierte Berliner Kunstantiquar R. sucht aus rein beruflicher Neugierde "in einer der unmöglichsten Provinzstädte, die es in Sachsen gibt", einen alten Kunden auf. Der Veteran mit Vornamen Herwarth, ein Forst- und Ökonomierat a. D., Leutnant a. D. und Träger des Eisernen Kreuzes erster Klasse, hatte seine regelmäßigen Käufe der „herrlichsten Blätter Rembrandts neben Stichen Dürers und Mantegnas“ seit Kriegsbeginn eingestellt. Ein Verkauf der 27 Mappen umfassenden Sammlung war dem Antiquar nicht aufgefallen. Also sucht R. erwartungsvoll den „größten Sammler Deutschlands“ auf. Ohne Probleme dringt er zu Herwarth vor. Der alte Mann ist erblindet. Alle 27 Mappen sind vorhanden. Herwarth präsentiert die Blätter stolz, doch alle sind leer. Frau und Tochter Annemarie haben die Kostbarkeiten während der wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahre Stück für Stück verschleudert und somit die kinderreiche Familie mit Mühe und Not über Wasser gehalten. Antiquar R., kurz vor der „Präsentation“ von den verunsicherten beiden Frauen über ihren Betrug ins Bild gesetzt, spielt mit. Auf generöses Anerbieten Herwarths verspricht R. zudem, dessen ausgeraubte Mappen nach dem Ableben des großen Sammlers zu verwalten. Mit einem einsamen Stern im Blick legt sich François auf die Schienen und lässt sein Leben durch den Zug, in dem seine Angebetete sitzt, beenden.

Die unsichtbare Sammlung ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927. Handlung: Der renommierte Berliner Kunstantiquar R. sucht aus rein beruflicher Neugierde "in einer der unmöglichsten Provinzstädte, die es in Sachsen gibt", einen alten Kunden auf. Der Veteran mit Vornamen Herwarth, ein Forst- und Ökonomierat a. D., Leutnant a. D. und Träger des Eisernen Kreuzes erster Klasse, hatte seine regelmäßigen Käufe der „herrlichsten Blätter Rembrandts neben Stichen Dürers und Mantegnas“ seit Kriegsbeginn eingestellt. Ein Verkauf der 27 Mappen umfassenden Sammlung war dem Antiquar nicht aufgefallen. Also sucht R. erwartungsvoll den „größten Sammler Deutschlands“ auf. Ohne Probleme dringt er zu Herwarth vor. Der alte Mann ist erblindet. Alle 27 Mappen sind vorhanden. Herwarth präsentiert die Blätter stolz, doch alle sind leer. Frau und Tochter Annemarie haben die Kostbarkeiten während der wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahre Stück für Stück verschleudert und somit die kinderreiche Familie mit Mühe und Not über Wasser gehalten. Antiquar R., kurz vor der „Präsentation“ von den verunsicherten beiden Frauen über ihren Betrug ins Bild gesetzt, spielt mit. Auf generöses Anerbieten Herwarths verspricht R. zudem, dessen ausgeraubte Mappen nach dem Ableben des großen Sammlers zu verwalten. Mit einem einsamen Stern im Blick legt sich François auf die Schienen und lässt sein Leben durch den Zug, in dem seine Angebetete sitzt, beenden.
More Information

Genres:

Classics

Description:

Die unsichtbare Sammlung ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927. Handlung: Der renommierte Berliner Kunstantiquar R. sucht aus rein beruflicher Neugierde "in einer der unmöglichsten Provinzstädte, die es in Sachsen gibt", einen alten Kunden auf. Der Veteran mit Vornamen Herwarth, ein Forst- und Ökonomierat a. D., Leutnant a. D. und Träger des Eisernen Kreuzes erster Klasse, hatte seine regelmäßigen Käufe der „herrlichsten Blätter Rembrandts neben Stichen Dürers und Mantegnas“ seit Kriegsbeginn eingestellt. Ein Verkauf der 27 Mappen umfassenden Sammlung war dem Antiquar nicht aufgefallen. Also sucht R. erwartungsvoll den „größten Sammler Deutschlands“ auf. Ohne Probleme dringt er zu Herwarth vor. Der alte Mann ist erblindet. Alle 27 Mappen sind vorhanden. Herwarth präsentiert die Blätter stolz, doch alle sind leer. Frau und Tochter Annemarie haben die Kostbarkeiten während der wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahre Stück für Stück verschleudert und somit die kinderreiche Familie mit Mühe und Not über Wasser gehalten. Antiquar R., kurz vor der „Präsentation“ von den verunsicherten beiden Frauen über ihren Betrug ins Bild gesetzt, spielt mit. Auf generöses Anerbieten Herwarths verspricht R. zudem, dessen ausgeraubte Mappen nach dem Ableben des großen Sammlers zu verwalten. Mit einem einsamen Stern im Blick legt sich François auf die Schienen und lässt sein Leben durch den Zug, in dem seine Angebetete sitzt, beenden.

Language:

German

Narrators:

Karlheinz Gabor

Length:

40m


Chapters

Chapter 1
Chapter 1

00:58


Chapter 2
Chapter 2

01:07


Chapter 3
Chapter 3

01:05


Chapter 4
Chapter 4

01:19


Chapter 5
Chapter 5

01:08


Chapter 6
Chapter 6

01:07


Chapter 7
Chapter 7

01:19


Chapter 8
Chapter 8

01:11


Chapter 9
Chapter 9

01:13


Chapter 10
Chapter 10

01:21


Chapter 11
Chapter 11

01:16


Chapter 12
Chapter 12

01:21


Chapter 13
Chapter 13

01:17


Chapter 14
Chapter 14

01:19


Chapter 15
Chapter 15

01:04


Chapter 16
Chapter 16

01:17


Chapter 17
Chapter 17

01:05


Chapter 18
Chapter 18

01:05


Chapter 19
Chapter 19

01:04


Chapter 20
Chapter 20

01:01


Chapter 21
Chapter 21

01:18


Chapter 22
Chapter 22

01:06


Chapter 23
Chapter 23

01:20


Chapter 24
Chapter 24

01:20


Chapter 25
Chapter 25

01:12


Chapter 26
Chapter 26

00:53


Chapter 27
Chapter 27

00:40


Chapter 28
Chapter 28

01:11


Chapter 29
Chapter 29

00:45


Chapter 30
Chapter 30

01:09


Chapter 31
Chapter 31

01:03


Chapter 32
Chapter 32

01:09


Chapter 33
Chapter 33

01:09


Chapter 34
Chapter 34

00:58


Chapter 35
Chapter 35

01:16