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Ein Mann, den Gott liebt-logo

Ein Mann, den Gott liebt

Ludwig Anzengruber

Florian Traidmann hiess das kleine, schwächliche Bäuerlein das so flink auf den Wegen dahin schusselte, wie einst vor Jahren, aber nimmer so gerade, denn das Alter hatte ihm nach und nach mit schwerer Hand den Rücken ganz vornüber gedrückt; dabei geschah es auch, dass es ihm über seinem dunkelbraunen, wirren Schopf strich und alle Haare wegfegte, bis auf einen dünnen Kranz, der um den Hinterkopf herum von einer Schläfe zur anderen lief; durch seinen spitzen Schädel bekam sein Gesicht das Ansehen eines Eies, das mit dem breiten Ende nach unten stand; über dem derben Kinne und zwischen den beiden mächtigen, ganz gefräßig und zermalmig aussehenden Kinnladen befand sich das große wulstlippige Maul, ober dem die kurze, plattgedrückte Nase und beidseitig an deren Wurzel blinzten zwei Grauäuglein ohne Wimpern doch fast ganz von den buschigen Brauen verdeckt.

Florian Traidmann hiess das kleine, schwächliche Bäuerlein das so flink auf den Wegen dahin schusselte, wie einst vor Jahren, aber nimmer so gerade, denn das Alter hatte ihm nach und nach mit schwerer Hand den Rücken ganz vornüber gedrückt; dabei geschah es auch, dass es ihm über seinem dunkelbraunen, wirren Schopf strich und alle Haare wegfegte, bis auf einen dünnen Kranz, der um den Hinterkopf herum von einer Schläfe zur anderen lief; durch seinen spitzen Schädel bekam sein Gesicht das Ansehen eines Eies, das mit dem breiten Ende nach unten stand; über dem derben Kinne und zwischen den beiden mächtigen, ganz gefräßig und zermalmig aussehenden Kinnladen befand sich das große wulstlippige Maul, ober dem die kurze, plattgedrückte Nase und beidseitig an deren Wurzel blinzten zwei Grauäuglein ohne Wimpern doch fast ganz von den buschigen Brauen verdeckt.
More Information

Genres:

Classics

Description:

Florian Traidmann hiess das kleine, schwächliche Bäuerlein das so flink auf den Wegen dahin schusselte, wie einst vor Jahren, aber nimmer so gerade, denn das Alter hatte ihm nach und nach mit schwerer Hand den Rücken ganz vornüber gedrückt; dabei geschah es auch, dass es ihm über seinem dunkelbraunen, wirren Schopf strich und alle Haare wegfegte, bis auf einen dünnen Kranz, der um den Hinterkopf herum von einer Schläfe zur anderen lief; durch seinen spitzen Schädel bekam sein Gesicht das Ansehen eines Eies, das mit dem breiten Ende nach unten stand; über dem derben Kinne und zwischen den beiden mächtigen, ganz gefräßig und zermalmig aussehenden Kinnladen befand sich das große wulstlippige Maul, ober dem die kurze, plattgedrückte Nase und beidseitig an deren Wurzel blinzten zwei Grauäuglein ohne Wimpern doch fast ganz von den buschigen Brauen verdeckt.

Language:

German

Narrators:

Christoph Hackenberg

Length:

17m


Chapters

Chapter 1
Chapter 1

00:46


Chapter 2
Chapter 2

00:51


Chapter 3
Chapter 3

00:44


Chapter 4
Chapter 4

01:01


Chapter 5
Chapter 5

00:46


Chapter 6
Chapter 6

00:38


Chapter 7
Chapter 7

00:54


Chapter 8
Chapter 8

01:06


Chapter 9
Chapter 9

01:09


Chapter 10
Chapter 10

01:03


Chapter 11
Chapter 11

00:55


Chapter 12
Chapter 12

01:04


Chapter 13
Chapter 13

00:38


Chapter 14
Chapter 14

00:55


Chapter 15
Chapter 15

00:37


Chapter 16
Chapter 16

00:43


Chapter 17
Chapter 17

00:32


Chapter 18
Chapter 18

00:33


Chapter 19
Chapter 19

00:46


Chapter 20
Chapter 20

00:47


Chapter 21
Chapter 21

00:45


Chapter 22
Chapter 22

00:36