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Finanzabteilungen und ihre Aufgaben sind so vielschichtig, wie die Unternehmen, in denen sie angesiedelt sind. Börsennotiert oder in Familienbesitz, internationaler Konzern oder schnell wachsendes Start-up, banken-, kapitalmarkt- oder private-equity-finanziert – die Finanzabteilungen und ihre CFOs spielen die ganze Klaviatur, die das moderne Wirtschaftsleben bereithält, und bieten ganz nebenbei spannende Karrierechancen. Der FINANCE Podcast gibt in unterschiedlichen Formaten immer wieder neue, lohnenswerte Einblicke in die Arbeit von Finanzabteilungen, beleuchtet die persönlichen Karrieren von CFOs, rückt besondere Herausforderungen in den Fokus und analysiert exemplarische oder exzeptionelle Fälle in besonderer Tiefe. Ob Sie auf der Suche nach spezifischen Themen oder generellen Trends sind – es lohnt sich immer reinzuhören!

Location:

United States

Description:

Finanzabteilungen und ihre Aufgaben sind so vielschichtig, wie die Unternehmen, in denen sie angesiedelt sind. Börsennotiert oder in Familienbesitz, internationaler Konzern oder schnell wachsendes Start-up, banken-, kapitalmarkt- oder private-equity-finanziert – die Finanzabteilungen und ihre CFOs spielen die ganze Klaviatur, die das moderne Wirtschaftsleben bereithält, und bieten ganz nebenbei spannende Karrierechancen. Der FINANCE Podcast gibt in unterschiedlichen Formaten immer wieder neue, lohnenswerte Einblicke in die Arbeit von Finanzabteilungen, beleuchtet die persönlichen Karrieren von CFOs, rückt besondere Herausforderungen in den Fokus und analysiert exemplarische oder exzeptionelle Fälle in besonderer Tiefe. Ob Sie auf der Suche nach spezifischen Themen oder generellen Trends sind – es lohnt sich immer reinzuhören!

Language:

German

Contact:

+49 (0)69 75 91-30 9


Episodes
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Carve-outs: Fallstricke erkennen und vermeiden (FINANCE TV)

2/26/2026
Der Carve-out-Markt in Deutschland boomt – vor allem in der Industrie, im Automotive- und Chemiesektor. Doch die Komplexität solcher Transaktionen birgt erhebliche Risiken. Carina Küffen, Partnerin und Geschäftsführerin bei der M&A-Beratung Saxenhammer, erklärt bei FINANCE TV, worauf es wirklich ankommt. Das erwartet Sie in diesem Talk: Das ganze Interview mit Carina Küffen von Saxenhammer gibt es jetzt hier bei FINANCE TV! Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert Saxenhammer.

Duration:00:14:03

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Risiken: „Klassische Frühwarnindikatoren sagen nicht mehr viel aus“ (FINANCE TV)

2/24/2026
Ob Zollstreitigkeiten, internationale Konflikte oder die schwächelnde Wirtschaft – die daraus resultierende Unsicherheit sorgt derzeit für hohe Volatilität an den Märkten. Was dies für das Risikomanagement von Unternehmen und Finanzdienstleistern bedeutet, sagt Sonja Kardorf, Risikovorständin beim Leasingspezialisten Deutsche Leasing. Seit Corona habe sich die Risikolandschaft fundamental verändert: „Sie ist viel dynamischer geworden.“ Unternehmen müssten Bürokratie, Transformation und Nachhaltigkeit gleichzeitig managen – in einem Umfeld, in dem sich oft über Nacht schon wieder alles geändert hat. Das erschwere die Risikoabschätzung enorm. Zudem nutze der früher bei der Risikobewertung obligatorische Blick in die Historie nur noch bedingt – und auch der Blick in die Zukunft wird zunehmend schwerer. „Klassische Frühwarnindikatoren, die man früher im Banking gelernt hat, sagen nicht mehr viel aus“, sagt Kardorf. Bei der Risikoeinschätzung setzt Kardorf daher neben den harten Zahlen auch auf Intuition. Bei Risikoentscheidungen gehöre „schon immer auch ein bisschen Bauchgefühl dazu und eben auch Erfahrung.“ Was derzeit ihr größter Schlafräuber ist und wie CFOs ihre Risikobewertung anpassen sollten, verrät Sonja Kardorf im Gespräch bei FINANCE TV. Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert Deutsche Leasing.

Duration:00:12:55

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Warum eine starre Unternehmensplanung brandgefährlich ist – und wie CFOs erfolgreich auf eine integrierte Planung umstellen (FINANCE TV)

2/19/2026
Der deutsche Mittelstand plant zu starr – und zahlt in Krisenzeiten den Preis dafür. Stefan Kleinert, Managing Director bei FTI-Andersch, kennt die Schwachstellen aus erster Hand: „Viele unserer Mandanten arbeiten noch mit Excel-basierten Jahresbudgets, die einmal festgeschrieben und kaum angepasst werden.“ Ein gefährlicher Ansatz, wenn geopolitische Verwerfungen, schwankende Zinsen oder veränderte Absatzmärkte schnelles Reagieren erfordern. Kleinerts Rat an Finanzabteilungen ist klar: „Es ist essentiell für jedes Unternehmen, eine flexible, integrierte Planung einzuführen“, und das unabhängig von der Größe oder internationalem Geschäft. Was die größten Hürden bei der Implementierung einer integrierten Unternehmensplanung sind, mit welchem Pay-off CFOs rechnen dürfen und welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Budgetierung spielen wird – der TV-Talk mit dem Corporate-Finance- und Restrukturierungsexperten Stephan Kleinert. Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert FTI-Andersch.

Duration:00:12:45

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Trump als Katalysator: Warum deutsche Unternehmen jetzt auf Indien setzen (FINANCE TV)

2/17/2026
„Danke, Donald Trump!“ Wer hätte gedacht, dass eine Folge von FINANCE TV einmal mit diesen Worten starten könnte. Doch: Die unberechenbare Zollpolitik des US-Präsidenten dürfte das gerade vereinbarte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien massiv beschleunigt haben – und damit die wachsende Bedeutung des Subkontinents für deutsche Unternehmen. Für Sonia Wentzel, die bei der britischen Standard Chartered das deutschsprachige Firmenkundengeschäft leitet, kommt die Entwicklung nicht überraschend. Mehr als 2.000 deutsche Unternehmen sind in Indien bereits aktiv, 79 Prozent planen laut einer Handelskammer-Auswertung Investitionen bis 2030. Das Abkommen sei dabei gewissermaßen „das i-Tüpfelchen, die Ziellinie“, betont Wentzel. Ihr Rat an CFOs, die den Sprung nach Indien wagen: Erstens sollten sie klar definieren, was sie erreichen wollen und in welchem Zeitrahmen. Zweitens müsse man das Land verstehen, betont Wentzel. Und drittens sei die Wahl der richtigen Partner entscheidend: „Nutzen Sie Häuser, die den Markt schon lange kennen.“ Mehr zu den Chancen und Herausforderungen, die sich deutschen Unternehmen in Indien bieten, berichtet Sonia Wentzel im Gespräch bei FINANCE TV.

Duration:00:15:27

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CFO-Recruiting: „Salamitaktik von Private Equity ist nicht gut“ (FINANCE TV)

2/12/2026
Der Recruiting-Markt für Private-Equity-CFOs bleibt auch 2026 angespannt: Die Nachfrage nach qualifizierten Finanzchefs ist hoch, parallel sind die Anforderungen an die Kandidaten gestiegen. Daniela Nienstedt, Co-Leiterin der European Financial Officers Practice bei Russell Reynolds, gibt im FINANCE-TV-Interview Einblicke in aktuelle Markttrends und erklärt, warum sich Besetzungsprozesse für CFOs bei Private-Equity-Beteiligungen deutlich von denen in Konzernen unterscheiden. Gesucht werden auf beiden Seiten zwar ähnliche Skills. Vergleicht man jedoch die Recruiting-Prozesse, gibt es markante Unterschiede: Während Konzerne mit strukturierteren Prozessen und klaren Gremien punkten, setzen Private-Equity-Häuser auf intensive Prüfungen mit Case Studies und Workshops. Obwohl Private Equity im Recruiting vieles richtig macht, rät die Personalberaterin den Finanzinvestoren trotzdem zu mehr Struktur und Transparenz im Prozess: „Häufige Terminverschiebungen, zusätzliche ungeplante Termine oder Interviewrunden: Die Salamitaktik, die wir manchmal im Private-Equity-Bereich beobachten, ist einfach nicht gut.“ Das vollständige Interview mit weiteren Details zu Gehaltsentwicklungen und Recruiting-Strategien gibt es bei FINANCE TV.

Duration:00:13:36

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Börsengänge: Warum 2026 die Trendwende kommen könnte (FINANCE TV)

2/10/2026
2025 sollte die Trendwende am IPO-Markt werden – zumindest, wenn man auf die Prognosen vom Jahresanfang zurückblickt. Doch die Bilanz fällt nüchtern aus: Deutschland brachte lediglich drei größere Börsengänge zustande – im ersten Halbjahr die kleineren IPOs von Pfisterer und Innoscripta, im Herbst dann den mit rund 750 Millionen Euro größten deutschen Börsengang des Jahres von Otto Bock. Die Zurückhaltung, vor allem im ersten Halbjahr, hatte vielschichtige Gründe. „Wir hatten mit der US-Zollpolitik im April und Mai doch größere Verwerfungen an den Kapitalmärkten“, ordnet Carsten Schwefer, Head of Equity Capital Markets DACH bei BNP Paribas, ein. Diese Turbulenzen beeinträchtigten das klassische IPO-Fenster im Juni erheblich. Erst über den Sommer beruhigten sich die Märkte wieder, sodass die Aktivität im zweiten Halbjahr anzog. Ein weiterer entscheidender Faktor: Prominente Börsenkandidaten wie die Oldenburgische Landesbank, Stada oder Tennet Deutschland entschieden sich bewusst für alternative Transaktionswege, wie private M&A-Verkäufe. „Das sind alles Kandidaten, für die es durchaus großes Investoreninteresse für ein IPO gegeben hätte“, so der Kapitalmarktexperte. Trotz aller Herausforderungen blickt der Kapitalmarktexperte optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube schon, dass auch Deutschland nach wie vor sehr interessante Börsenkandidaten hat. Am Ende des Tages müssen Unternehmen dafür attraktive Storys an den Markt bringen. Ich glaube, da hat Deutschland noch einiges in der Hinterhand.“ Ob 2026 nun endlich das Jahr der IPO-Welle wird, warum vor allem der Rüstungssektor im Fokus steht und wie sich Unternehmen in einem herausfordernden Marktumfeld am besten auf einen Börsengang vorbereiten – das und mehr erfahren Sie im ausführlichen Interview bei FINANCE TV. Hinweis: Diesen Talk von FINANCE TV präsentiert BNP Paribas.

Duration:00:13:48

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Steht die Exasol-Aktie vor dem Comeback? (FINANCE TV)

2/4/2026
Exasol gehört zu den Software-Unternehmen, die lange unter dem Radar liefen – damit könnte bald Schluss ein. Das börsennotierte Unternehmen bietet extrem schnelle Datenbanken an. „Wir sind fünf- bis zehnmal schneller als die Konkurrenten – und das unabhängig von der Datenmenge“, erklärt CFO Jan-Dirk Henrich im Interview bei FINANCE TV. Hinzu komme eine selten gewordene Flexibilität: On-Premise, Private Cloud oder Public Cloud. 2020 ist Exasol an die Börse gegangen. Kurz darauf erreichte die Aktie ihr Allzeithoch von 27 Euro – doch das ist lange vorbei. Seit mehreren Jahren stagniert das Papier bei rund 3 Euro. Der Grund: Nach dem IPO folgte eine ambitionierte, letztlich zu teure Expansion in den USA. Das Unternehmen habe sich sehr viel vorgenommen und ein paar Faktoren falsch eingeschätzt, räumt Henrich ein. 2021 stand ein Verlust von fast 30 Millionen Euro zu Buche. Die Konsequenz: Kosten runter, Cashburn stoppen, Strategie schärfen. Heute fokussiert sich Exasol auf regulierte Branchen wie Finanzindustrie, Gesundheitswesen, öffentliche Hand und Telekommunikation. „Dort ist Datensouveränität kein Buzzword, sondern Pflicht.“ Operativ zeigt der Kurswechsel Wirkung: Der Umsatz stieg 2025 auf knapp 42 Millionen Euro, das Ebitda auf über 4 Millionen Euro, 2024 war Exasol erstmals seit dem Börsengang profitabel. Trotzdem bleibt die Aktie träge. Einer der Gründe: fehlendes Wachstum bei den wiederkehrenden Umsätzen. Henrich spricht offen von einer „Talsohle beim Churn“, die nun durchschritten sei. Ziel sei es, wieder ins Netto-Wachstum zu kommen – unter anderem durch Referenzkunden wie LBBW oder Finanz Informatik sowie die Partnerschaft mit MariaDB. Seine Botschaft an Investoren ist klar: „All pieces are in place.“ Warum das Thema Cloud gerade jetzt an Bedeutung gewinnen könnte, wie KI das Geschäft von Exasol verändert und wann die Aktie ihr großes Comeback feiert – mehr dazu im Interview bei FINANCE TV.

Duration:00:15:56

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Die spannendsten CFO-Situationen – mit Heiner Thorborg (Im Fokus)

1/28/2026
In dieser Spezialfolge von Im Fokus sprechen Jakob Eich, Chef vom Dienst des Finance Magazins, und Heiner Thorborg, einer der renommiertesten Headhunter Deutschlands, über die spannendsten CFO-Situationen im deutschsprachigen Raum. Sie diskutieren herausfordernde Karriereschritte, strategische Entscheidungen und die wichtigsten Fähigkeiten von CFOs in Krisenzeiten. Erfahren Sie mehr über außergewöhnliche Karrieresprünge, die Bedeutung der CEO-CFO-Beziehung und die geopolitischen Herausforderungen, die CFOs heute meistern müssen.

Duration:00:53:13

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Future CFO – Arnd Wellbrock (HSV)

1/15/2026
Wie saniert man einen Traditionsverein mit Millionenpublikum – ausgerechnet in der zweiten Liga? In dieser Folge von Future CFO sprechen FINANCE-Redakteur Jakob Eich und Headhunter Paul Taaffe von FINANCE People Solutions mit Arnd Wellbrock, Finanzdirektor der HSV Fußball AG & Co. KGaA, über den wirtschaftlichen Turnaround des Hamburger SV. Vier Jahre schwarze Zahlen, netto schuldenfrei und zurück in der Bundesliga – und das nach sieben Jahren Zweitklassigkeit. Wellbrock erklärt in seinem ersten Interview überhaupt, wie der HSV seine Kostenstrukturen und Spielerverträge neu ausgerichtet hat, warum Merchandising zu einem zentralen Wachstumstreiber wurde und wie Spieler im Profifußball bilanziert werden – und weshalb steigende Marktwerte in der Bilanz keine Rolle spielen. Außerdem geht es um die besondere Herausforderung, als Finanzchef eines Fußballvereins zwischen Emotion und Rationalität zu navigieren. Dazu gibt Arnd Wellbrock persönliche Einblicke in seinen Weg über den FC Bayern zum HSV und spricht über die Bedeutung lokaler Partner und 50+1.

Duration:00:48:18

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Future FINANCE – Welche Kompetenzen machen mich im Finance zukunftsfähig?

12/18/2025
Data Analytics, KI, ESG-Reporting – die Liste neuer Anforderungen in der Finance-Welt scheint endlos. Was Finance-Profis wirklich brauchen, um zukunftsfähig aufgestellt zu sein, darum geht es in der neuen Folge Future FINANCE. In der Vielzahl an Zertifikats- und Weiterbildungsangeboten kann man als junger Finanzprofi schnell den Überblick verlieren. Für welche Spezialisierung ist welches Zertifikat relevant? Und für wen sind manche Fortbildungen auch überflüssig? Diese und weitere Fragen beantwortet in dieser Folge Mike Schulze, er ist Honorary Professor in Residence beim Institute of Management Accountants (IMA). Wir schauen uns in dieser Folge das kürzlich aktualisierte IMA Competency Framework 2025 an. Was das ist und wie es Finanzprofis in der Karriere konkret Orientierung bietet, das erklärt Mike im Podcast. Im Interview erklärt er das Konzept der „Proficiency Levels“ und stellt die verschiedenen IMA-Zertifikate vor – vom Einstiegs-FMAA über den anspruchsvollen CMA bis zum strategieorientierten CSCA. Hier können Sie sich selbst einen Überblick über die Zertifikate verschaffen: IMA Competency Framework: https://eu.imanet.org/career-resources/competency-framework AI Micro Credential for Finance: https://enterprise.imaglobal.org/pages/ai-micro IMA Corporate Membership for employers: https://enterprise.imaglobal.org/ Zu Mike Schulze Prof. Dr. Mike Schulze ist Honorary Professor-in-Residence beim Institute of Management Accountants – eine globale Organisation für Finance-Professionals, die sich auf die Fahne geschrieben hat, Finanzerinnen und Finanzer bei ihrer Karriere zu unterstützen. Er ist außerdem Vizepräsident für Forschung & Praxistransfer und Professor für Controlling, Rechnungswesen und Finanzmanagement an der CBS International Business School in Mainz. Vor seiner akademischen Laufbahn war er selbst einige Zeit in der Finanzabteilung eines großen Autobauers tätig. Haben Sie noch Fragen an Mike Schulze? Hier können Sie ihn erreichen: Prof. Dr. Mike Schulze | LinkedIn

Duration:00:27:09

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Future CFO – Britta Schmidt (IONOS)

12/17/2025
Britta Schmidt ist eine der renommiertesten Finanzchefinnen in Deutschland. Sie spielte eine zentrale Rolle bei dem Börsengang von Scout24, übernahm eine wichtige Funktion beim Spin-off von Autoscout24 und verhalf dem Internetkonzern Ionos als CFO an die Börse. Dabei hat sie einiges an Erfahrung gesammelt. Schmidt verlässt Ionos nun Ende 2025, trotzdem hat sich die Finanzchefin noch mit FINANCE-Redakteur Jakob Eich und Headhunter Paul Taaffe von FINANCE People Solutions für eine Folge „Future CFO“ zusammengesetzt. Wie blickt Schmidt auf ihre Karriere bislang? Und was hat sie jetzt vor? Antworten auf diese Fragen gibt sie im Podcast!

Duration:00:50:53

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FINANCE TV – KI trifft Erfahrung: Wie Controller-Generationen gemeinsam die Zukunft gestalten

12/16/2025
Künstliche Intelligenz revolutioniert die Finanzabteilung und damit auch das Controlling – doch erst die richtige Kombination aus digitaler Innovation und jahrelanger Expertise macht Unternehmen wirklich erfolgreich, sagt Jens Oerding, Geschäftsführer der Personalberatung Treuenfels Professionals. Sprich: Verschiedene Generationen müssen zusammenarbeiten. Die junge Controller-Generation bringt technisches Know-how mit, während erfahrene Kollegen den entscheidenden Kontext liefern. „Die ältere Generation bringt Erfahrung mit. Sie weiß, wie die Märkte ticken oder was die Zahlen in der Krise bedeuten", erklärt Oerding. Diese Kombination sei goldwert: KI liefert Daten und Prognosen, doch erst erfahrene Controller können beurteilen, ob die Ergebnisse plausibel sind und welche strategischen Schlüsse daraus zu ziehen sind. Der Clou: Beide Seiten profitieren voneinander. Junge Controller lernen Prozessverständnis und Marktanalyse, während die ältere Generation neue digitale Werkzeuge kennenlernt. „Es ist nicht Erfahrung versus KI – beide zusammen sind der Erfolg des Unternehmens“, betont Oerding. Unternehmen, die ausschließlich auf KI oder nur auf Erfahrung setzen, verschenken enormes Potenzial – die einen riskieren Fehlentscheidungen, die anderen verlieren an Effizienz und Geschwindigkeit. Warum die Zusammenarbeit der Generationen kein Selbstläufer ist, wie die Zukunft im Controlling konkret aussieht und welche Karrieretipps Oerding für die Controller hat, das und mehr erfahren Sie im aktuellen FINANCE-TV-Talk. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE-TV wird präsentiert von Treuenfels.

Duration:00:11:36

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Structured FINANCE – Was die größte Finance-Veranstaltung aller Zeiten über 2026 verrät

12/12/2025
Die Structured FINANCE 2025 war mit über 2.750 Teilnehmenden die größte Veranstaltung ihrer Geschichte. Wir haben CFOs, Treasurer und weitere Finanzentscheider vor Ort gefragt, was sie derzeit wirklich umtreibt – und die Antworten zeichnen ein klares Bild: Geopolitische Unsicherheiten sind mit 49 Prozent die größte Herausforderung, noch vor Liquiditätsmanagement und Zinslast. In dieser Episode teilen wir die wichtigsten Erkenntnisse: Wie reagiert die Finance-Community auf die Trump-Ära? Warum setzen 45 Prozent auf „Global diversifizieren und diplomatisch lächeln“? Und welche Lehren ziehen Finanzverantwortliche aus 2025 für die Zukunft? Plus: Peer Steinbrück und Carsten Brzeski (ING) ordnen ein, wo Europa im globalen Machtgefüge steht und welche Risiken wirklich dringend sind. Das Fazit der Community: Pragmatisch bleiben, agil handeln – die Zeit fürs Aufregen ist vorbei. 📅 Save the Date: Structured FINANCE 2026 25. und 26. November 2026 – für alle, die Corporate Finance nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen. Hier geht’s zur Anmeldung: https://fazbm.eventsair.com/22-structured-finance/anmeldeformular/Site/Register/?cid=Podcast:Anmeld… Hat Ihnen diese Episode gefallen? Teilen Sie sie mit Kolleginnen und Kollegen aus der Finance-Community! Feedback, Themenvorschläge oder Fragen? Schreiben Sie uns: esra.laubach@finance-magazin.de

Duration:00:24:08

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FINANCE TV – Versicherer expandieren im Kautionsgeschäft

12/11/2025
Der Marktanteil der Versicherer am Kautionsgeschäft mit Unternehmen in Deutschland hat sich zwischen 2016 und 2024 von 19 auf 26 Prozent erhöht, hat die Finanzierungsberatung Gracher auf Basis von Daten der Bundesbank ausgerechnet. Diese Verschiebung kommt nicht zufällig zustande, erklärt der Kautionsexperte Alfons-Maria Gracher bei FINANCE TV: „Die Versicherer haben jede Menge Eigenkapital und halten das Kautionsgeschäft für sehr attraktiv. Wir sehen bei ihnen eine hohe Zeichnungsbereitschaft.“ Banken agieren hingegen vor allem aufgrund der sich verschärfenden Eigenkapitalvorschriften nach Basel IV zurückhaltender. Diese Regulierung verlangt von den Banken eine höhere Eigenkapitalunterlegung für Finanzierungsgeschäfte mit Unternehmen, die über kein externes Rating verfügen. „Und das trifft eben auf die meisten Mittelständler in Deutschland zu“, sagt Gracher. „Außerdem privilegiert Basel IV Langfristkredite.“ Banken handelten jetzt schon in Antizipation dieser bald in Kraft tretenden neuen Regelungen. Finanzchefs sollten diese Entwicklung im Auge behalten, rät der Kautionsexperte: „CFOs sollten sich Gedanken darüber machen, ob sie nicht frühzeitig zu Kautionsversicherern wechseln sollten. Das würde viele Finanzierungen wetterfester machen“, glaubt Gracher. Wie sich die Nachfrage nach Avalen in Deutschland mittelfristig entwickeln wird, ob die Kosten für Unternehmen steigen werden und ob es für Finanzabteilungen Unterschiede im Handling gibt, wenn die Avalbürgschaft nicht mehr von einer Bank, sondern von einer Versicherung kommt, beantwortet Alfons-Maria Gracher im FINANCE-TV-Interview. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von Gracher.

Duration:00:09:18

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FINANCE TV – Commerzbanker Jochen Möller: „Volatility im Quadrat“

12/9/2025
Geopolitische Konflikte, US-Zollpolitik und das Kräftemessen mit China stellen international agierende Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Wie sich diese Unwägbarkeiten auf das Geschäft der Handelsfinanzierung auswirken, erläutert Jochen Müller, Head of Cash Management und Trade Finance International Sales bei der Commerzbank bei Finance-TV. Seine Diagnose ist eindeutig: „Ein Kunde hat das ganz gut beschrieben. Er sagte zu mir, er sieht das Umfeld als Volatility im Quadrat.“ Diese Unsicherheit präge derzeit die Entscheidungen in den Unternehmen. In Zeiten zunehmender Sanktionen und fragmentierter Märkte setzen CFOs und Treasurer laut Müller verstärkt auf zwei Strategien: Risikoabsicherung und Liquiditätsoptimierung. „Diversifizierung ist sicherlich das Wort und die Strategie, die im Vordergrund steht“, betont der Banker. Nearshoring und Friendshoring helfen, Bezugsmärkte sicherer zu gestalten, während alternative Absatzmärkte neue Chancen eröffnen – als Beispiel nennt Müller etwa Indien. Entscheidend dabei: Die Bank muss überall dort präsent sein, wo sich die Lieferketten ihrer Kunden neu formieren. Trotz aller Umbrüche bleiben dabei die bewährten Instrumente gefragt. Bestätigte Akkreditive, Exportgarantien und Supply-Chain-Finance-Lösungen erleben eine Renaissance. Beim Ausblick auf das kommende Jahr gibt sich der Commerzbanker zugleich optimistisch als auch realistisch: „Ich glaube, dass wir bei den klassischen Instrumenten bleiben, die sind global anerkannt und akzeptiert.“ Gleichzeitig sieht er in der aktuellen Volatilität auch Chancen für Unternehmen, neue Märkte zu erschließen. Mehr zu Finanzierungskosten, Risikomanagement und digitalen Trends, berichtet Müller im Gespräch bei Finance TV. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von der Commerzbank.

Duration:00:11:20

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Future FINANCE – Wie starte ich im Investmentbanking richtig durch?

12/8/2025
Darum geht es in der vierten Folge der zweiten Staffel Future FINANCE. Die Klischees sind bekannt: 80-Stunden-Wochen, astronomische Boni, Excel-Sheets bis zum Umfallen. Wir tauchen ein in den Olymp der Finanzwelt. Unser Gast beriet bei Milliarden-Deals, steuerte als CFO durch die Finanzkrise und baute Investmentbanken auf. Marcus Schenck gehört zu den einflussreichsten Finanzmanagern Deutschlands. Wir sprechen mit ihm darüber, was es heutzutage braucht, um im Investmentbanking wirklich erfolgreich zu sein. Außerdem gibt er uns exklusive Einblicke in seine persönlichen Karriereentscheidungen. Zu Marcus Schenck Marcus Schenck ist seit Juni 2022 Co-Head of Investment Banking bei Lazard für die DACH-Region. Er startete als McKinsey-Berater, wurde Goldman-Sachs-Partner, später Finanzvorstand bei E.on und stellvertretender Vorstandsvorsitzender sowie CFO der Deutschen Bank. Zuletzt vor seinem Wechsel zu Lazard gründete er den ersten deutschen Standort für die Investmentbank Perella Weinberg. Sie haben noch Fragen an Marcus Schenck? Hier können Sie ihn erreichen: Marcus Schenck | LinkedIn

Duration:00:58:13

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FINANCE TV – Private-Equity-Exits: CFOs erwarten hohen Erfolgs-Bonus

12/5/2025
Der Exit-Stau bei Private-Equity-finanzierten Unternehmen in Deutschland hat ein besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Im Sommer schockierte Grant Thornton mit der Aussage, dass die durchschnittliche Haltedauer der Portfoliounternehmen mit Sitz in Deutschland inzwischen auf sieben Jahre angestiegen sei. Von 1.100 beobachteten, aktiven PE-Portfoliounternehmen hätten über 400 die typische fünfjährige Haltedauer bereits überschritten – mit weiter zunehmender Tendenz. Glaubt man diesen Zahlen, könnte nahezu die Hälfte aller PE-finanzierten Unternehmen in Deutschland inzwischen überfällig für einen Exit sein. Exit-reif sind jedoch nicht alle von ihnen. Aber auch wenn die Unternehmenskennzahlen nicht überzeugend und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin schwierig sind, müssen PE-Eigentümer die Exits hinbekommen, um endlich wie versprochen Mittel an ihre Investoren zurückführen zu können. Dafür greifen sie inzwischen regelmäßig auch zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Sie tauschen kurz vor dem Start des Exit-Prozesses noch einmal das Management aus, insbesondere CFOs. „Für herausfordernde Exit-Prozesse sucht Private Equity nach CFOs, die diese Kriterien erfüllen: Bühnenpräsenz, Private-Equity-Erfahrung und idealerweise auch schon Exit-Erfahrung“, berichtet der Headhunter Paul Taaffe. Die wenigen Spezialisten, die dieses anspruchsvolle Profil erfüllen, haben allerdings hohe Erwartungen an die Bezahlung: Exit-Bonus anstelle einer Unternehmensbeteiligung, dahin geht der Markttrend. Nach welchen Kriterien Top-CFOs entscheiden, welches Jobangebot von Private Equity sie annehmen und wie sich die Höhe der Exit-Boni je nach Größenklasse des PE-Investors unterscheidet, berichtet der PE-erfahrene Headhunter Taaffe im Gespräch mit FINANCE TV. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE-TV wird präsentiert von FPS Finance People Solutions.

Duration:00:08:27

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FINANCE TV – Commerzbank-Vize Kotzbauer: „Ich war sehr überrascht“

12/2/2025
Sieben Awards auf einen Streich – und das mitten im schwelenden Übernahmedrama mit der italienischen Unicredit. Im Gespräch mit FINANCE-TV zeigt sich Michael Kotzbauer, Firmenkundenvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, sichtlich erfreut über die Erfolge beim diesjährigen FINANCE Banken-Survey. Die Bank holte sich nicht nur den prestigeträchtigen Titel „Deutschlands beste Firmenkundenbank“ von der Deutschen Bank zurück, sondern räumte auch als beste Mittelstandsbank und Hausbank ab. Drei von vier CFOs zählen Deutschlands zweitgrößte Geschäftsbank fest zu ihren Kernbanken. „Das ist eine ganz tolle Bestätigung vor allem für das Team der Commerzbank“, betont Kotzbauer, dem die Freude über das Kunden-Voting anzumerken ist. Besonders bemerkenswert: Der Sprung von Platz fünf auf Platz zwei beim Thema Kundenzufriedenheit. Das Geheimnis dahinter? „Wir hören in die Interaktion mit unseren Kunden sehr stark rein“, erklärt Kotzbauer, der selbst eine Vielzahl von Kundenterminen jährlich absolviert. Im Interview bei FINANCE-TV äußert sich Kotzbauer auch zum kürzlich bekanntgewordenen Besuch von Unicredit-CEO Andrea Orcel bei Ex-Commerzbank-Chef Manfred Knof am Starnberger See im vergangenen Jahr. Er findet deutliche Worte: „Ich war sehr überrascht – und persönlich auch sehr enttäuscht.“ Wo der Firmenkundenchef im eigenen Geschäft noch Potenzial vermutet, was er sich für den heimischen Standort wünscht und mehr erfahren Sie im Talk mit FINANCE-TV.

Duration:00:13:30

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FINANCE TV – Commerzbanker Robert Schindler: „Mittelstand braucht Stabilität und Klarheit“

11/26/2025
Der von Bundeskanzler Friedrich Merz beschworene „Herbst der Reformen“ ist noch nicht vorbei – doch die deutsche Wirtschaft kommt nur schleppend in Schwung. Im Finance-TV-Interview zeichnet Robert Schindler, Bereichsvorstand Süd der Mittelstandsbank bei der Commerzbank, ein differenziertes Bild der Lage: zwischen verhaltener Stimmung im Mittelstand und robustem Kreditwachstum seiner Bank. „Wir haben in Deutschland kein Erkenntnisproblem“, stellt Schindler klar und nennt die Dauerbrenner: Bürokratie, teure Energie, marode Infrastruktur. Die Unternehmen benötigten vor allem eines: „Stabilität und Klarheit – das ist das A und O, was ein Unternehmer braucht, um zu Investitionsentscheidungen zu kommen.“ Trotz erster Reformansätze bleibt das Stimmungsbild verhalten. Dennoch ist das Kreditbuch der Commerzbank im Firmenkundengeschäft zuletzt gewachsen – „durchaus signifikant“, wie Schindler betont. Und das soll auch 2026 so bleiben. Besonders der krisengebeutelte Automotive-Sektor, in dem die Bank stark exponiert ist, erfordere Begleitung: „Sie brauchen eine Bank, die Ihr Geschäftsmodell versteht, die den Sektor versteht“, erklärt er das Rezept. Viele Zulieferer diversifizierten bereits in Richtung Pharma und Verteidigung – „das braucht Zeit, aber bringt Entlastung.“ Für 2026 sieht Schindler „durchaus Impulse“ aus dem Sondervermögen der Bundesregierung und rechnet mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung, wenn auch nicht im ursprünglich erhofften Maße. In welchen Bereichen dies der Fall ist und was für einen ganz persönlichen Weihnachtswunsch er hat, verrät Robert Schindler im Gespräch mit FINANCE TV. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von der Commerzbank.

Duration:00:12:22

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FINANCE TV – Banken verlieren bei Restrukturierungen die Geduld

11/24/2025
Bedenkliche Entwicklung: Maximilian Pluta, Managing Partner der gleichnamigen Kanzlei und Restrukturierungsberatung, berichtet im Gespräch mit FINANCE TV, dass unter dem Eindruck der Insolvenzwelle bei Banken die Bereitschaft deutlich sinkt, Sanierungsversuche bei Unternehmen, die in eine Krise geraten sind, für eine längere Zeit zu begleiten. So beschreibt Pluta das aktuelle Vorgehen der Banken in vielen Restrukturierungssituationen: „In Sanierungsprozessen entscheiden die Banken schneller als früher. Unsicherheiten in den Planungen der Unternehmen preisen sie ein und denken auch stärker in Alternativen zu der vom Unternehmen vorgeschlagenen Restrukturierung.“ Für Restrukturierer und Unternehmenseigentümer bedeute dies: „Die Ausfahrten auf dem Sanierungsweg kommen schneller näher. Und zu den Ausfahrten zählt auch das Einleiten eines Insolvenzverfahrens.“ Wie Banken aktuell zu ihren schnellen Entscheidungen kommen und warum gerade Starug-Verfahren schon sehr frühzeitig in Erwägung gezogen werden sollten, erklärt Pluta im FINANCE-TV-Gespräch. Hinweis: Dieser Talk von FINANCE TV wird präsentiert von Pluta.

Duration:00:11:37