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HR (Germany)

Trends und Hintergründe aus der Kulturszene

Location:

Frankfurt, Germany

Networks:

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Description:

Trends und Hintergründe aus der Kulturszene

Language:

German

Contact:

Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts Bertramstraße 8 D-60320 Frankfurt +49 (0)69 155 1

Email:

hzs@hr.de


Episodes
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Film(traum)land Hessen?

7/19/2024
Offenbar ist Hessen für Filmproduktionen ein sehr interessantes Bundesland - sogar internationale Filmteams zeigen immer öfter Interesse. Aber woran liegt das? Sind es Kulissen wie Schlösser, Wälder, Seen, die überzeugen? Oder lockt das Bundesland mit Geld? Von und mit Yvonne Koch

Duration:00:23:37

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"75 Leben" - Die Deportationskartei der Jüdischen Gemeinde Frankfurt

7/18/2024
Zwei Schubladen in einem alten Metallschrank - im Eingangsbereich der Verwaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, darauf handschriftlich die Aufschrift: „Deportationskartei“. Hier wurden in der Nachkriegszeit die Namen von 6500 Jüdinnen und Juden verzeichnet - mit Geburtsdatum, letzter Adresse in Frankfurt, dem Ort des Exils oder in den allermeisten Fällen dem Ziel der Deportation. Angelegt hat diese Kartei der Frankfurter Rabbiner Leopold Neuhaus, der selbst Theresienstadt überlebt hatte und mit dem Verzeichnis eine Brücke schlagen wollte zu den Menschen, die vor 1933 die Jüdische Gemeinde Frankfurts ausgemacht hatten. Jetzt wurde diese Kartei wiederentdeckt und in Teilen in Buchform veröffentlicht. Wir stellen das Buch vor und sprechen darüber mit der Rabbinerin Elisa Klapheck. Moderation: Christoph Scheffer

Duration:00:26:04

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Populismus und Gegenwehr - Politik und Kultur

7/12/2024
"Diese Regierung hasst Deutschland!" "Ich nenne sie Volksverräter!" "Wir werden sie jagen!" Aussagen von Politikern und Ideologen der neuen deutsche Rechten. Alle sind sie Mitglieder der AfD. In einem neuen Buch vereint der Journalist Marcus Bensmann seine Erkenntnisse über die AfD - nach vieljährigen Recherchen des Netzwerkes CORRECTIV. Anhand der eigenen Aussagen der Partei rekonstruiert er die Pläne der AfD für Deutschland. „Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst“, heisst sein Buch. Erschienen im Ich spreche in dieser Sendung mit ihm. Ausserdem in dieser Ausgabe: Ein freies Theater feiert sein 50 jähriges Bestehen: Das Theater Willy Praml. Eine Bühne mit künstlerischem Anspruch, das mit seinen Projekten sowohl Jugendliche aus sogenannten bildungsfernen Schichten erreicht hat oder Flüchtlinge für die Theaterarbeit begeistern konnte. Wie? Auch das erfahren Sie hier bei uns "Ich nenne sie Volksverräter!" "Wir werden sie jagen!" Aussagen von Politikern und Ideologen der neuen deutsche Rechten. Alle sind sie Mitglieder der AfD. In einem neuen Buch vereint der Journalist Marcus Bensmann seine Erkenntnisse über die AfD - nach vieljährigen Recherchen des Netzwerkes CORRECTIV. Anhand der eigenen Aussagen der Partei rekonstruiert er die Pläne der AfD für Deutschland. „Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst“, heisst sein Buch. Erschienen im Ich spreche in dieser Sendung mit ihm. Ausserdem in dieser Ausgabe: Ein freies Theater feiert sein 50 jähriges Bestehen: Das Theater Willy Praml. Eine Bühne mit künstlerischem Anspruch, das mit seinen Projekten sowohl Jugendliche aus sogenannten bildungsfernen Schichten erreicht hat oder Flüchtlinge für die Theaterarbeit begeistern konnte. Wie? Auch das erfahren Sie hier bei uns

Duration:00:27:03

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Hessens größtes Kunstquartier – 20 Jahre Atelierfrankfurt

7/12/2024
Am Anfang ging es der Initiative um bezahlbare Atelierräume für Künstlerinnen und Künstler. Heute bietet der gemeinnützige Verein Atelierfrankfurt e.V. auf seinen 11.000 Quadratmetern im Gebäudekomplex am Frankfurter Osthafen nicht nur 140 Ateliers, sondern auch Projekt- und Ausstellungsräume, Feste, Kunsthappenings und vor allem: Vernetzung. Welche Rolle spielt Konkurrenz? Wie ist das Atelierfrankfurt abseits der kulturellen Leuchttürme am Museumsufer aufgestellt? Und wie bekommt man hier eigentlich ein Atelier? Das und mehr verraten die Direktorin des Atelierfrankfurt, Corinna Bimboese, und die Künstlerin Irene Hardjanegara bei einem Rundgang durch Räume, die nicht jede Besucherin zu sehen bekommt.

Duration:00:24:49

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Literarische Heimatkunde - Der Boom von Regionalkrimis

7/5/2024
Kriminalromane gibt es viele. Seit Jahren im Kommen sind aber Heimatkrimis oder Lokalkrimis. Sie spielen in einer bestimmten Region oder Stadt und die Ermittler oder die Ermittlerinnen sind relativ heimatverbunden. Genauso, übrigens, wie die Autor*Innen dieser Kriminalromane. Einer von ihnen ist Felix Scholz. Er schreibt Kriminalromane über Marburg. Vor einigen Tagen ist sein neuestes Werk erschienen. "Marburger Mörderspiel", heisst es. Wir sprechen mit ihm über sein neues Werk. Ausserdem - und passend zu den kommenden Sommerferien - stellen wir die Touren von „Stadtkrimis.de“ vor. Es geht um Kriminalrätsel, die man entweder alleine, mit Freunden oder der Familie lösen kann.

Duration:00:26:22

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Kino und mehr - Neues aus der Kultur

7/3/2024
Es geht langsam auf die Sommerferien zu. Und wenn die so regnerisch werden wie die letzten Wochen, dann ist Kino eine gute Alternative. Wir schauen auf den neuen Film von Richard Linklater „A Killer Romance“, der gerade angelaufen ist. Und wir blicken zurück auf das Internationale Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary. Außerdem: "Views", ein neues Hörbuch von Marc-Uwe Kling, und ein Portrait der Street Art Künstlerin Hera.

Duration:00:23:45

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Quo vadis, Jazz?

6/28/2024
Aufbruchstimmung bei der hr-Bigband: gerade hat sie den Wahl-New Yorker Darcy James Argue als neuen "Composer in Residence" vorgestellt und will in der nächsten Saison viele frische Impulse für den Jazz setzen. Noch relativ frisch im Amt ist auch Bettina Bohle als Leiterin des Jazzinstituts Darmstadt. Wir sprechen mit ihr über das enorme Potential, das in dieser Musik namens Jazz steckt und wie es in Zukunft noch besser zur Geltung kommen kann. Gerade auch bei einer jungen Generation, die durchaus was anfangen kann mit dieser vielleicht kreativsten aller Musikspielarten. Und auch dazu gibt's ein interessantes Fallbeispiel: Clara Vetter (28), die eigentlich vom klassischen Klavierspiel kommt und im vergangenen Jahr den Landesjazzpreis Baden-Württemberg bekommen hat.

Duration:00:26:39

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"Einfach (Um)Bauen" - Tag der Architektur 2024

6/27/2024
Gebäude, die wir sonst nur von außen sehen, mal von innen zu erleben, mit Architektinnen und Bauherren über ihre Projekte zu sprechen, ganz aus der Nähe zu beobachten, wie sich unsere gebaute Umwelt verändert… Das alles macht jedes Jahr der Tag der Architektur möglich. Am Wochenende 29./30. Juni 2024 ist es wieder so weit. „Einfach (Um)bauen“ - so heißt diesmal das Motto des bundesweiten Tags der Architektur. Es geht um nachhaltige Architektur, um Holzbau, aber vor allem darum, Bestandsgebäude nicht abzureißen, sondern für eine neue Nutzung umzubauen. Christoph Scheffer spricht darüber mit dem Präsidenten der Hessischen Architekten- und Stadtplanerkammer Gerhard Greiner. (Foto: Lisa Farkas)

Duration:00:25:14

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Fucking Famous! Dichtung und Wahrheit und Social Media

6/24/2024
Die Frankfurter Autorin Anne Hashagen hat einen Roman geschrieben: er heißt „Fucking Famous“ und erzählt, wie die 39-jährige Lotte Hohenfeld zum Social Media-Star wird. Mit Hilfe einer guten Freundin, die alle Tricks der Branche drauf hat und nutzt: von gekauften Followern zu echten Fotoshootings mit anderen Influencerinnen, von erfundenen USA-Trips zu inszenierten Knutschereien mit Hollywood-Stars. Es ist eine Satire, die sehr nah dran ist an dem, was man sich in der Branche selber so erzählt. Rainer Dachselt spricht mit der Autorin über ihr Buch und Social Media. Und mit dem Zukunftsforscher Tristan Horx, Jahrgang 1993, über den Überdruss der jüngeren Generation an Social Media und die Gegenmittel.

Duration:00:24:30

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Fucking Famous! Dichtung und Wahrheit und Social Media

6/21/2024
Die Frankfurter Autorin Anne Hashagen hat einen Roman geschrieben: er heißt „Fucking Famous“ und erzählt, wie die 39-jährige Lotte Hashagen zum Social Media-Star wird. Mit Hilfe einer guten Freundin, die alle Tricks der Branche drauf hat und nutzt: von gekauften Followern zu echten Fotoshootings mit anderen Influencerinnen, von erfundenen USA-Trips zu inszenierten Knutschereien mit Hollywood-Stars. Es ist eine Satire, die sehr nah dran ist an dem, was man sich in der Branche selber so erzählt. Rainer Dachselt spricht mit der Autorin über ihr Buch und Social Media. Und mit dem Zukunftsforscher Tristam Horx, Jahrgang 1993, über den Überdruss der jüngeren Generation an Social Media und die Gegenmittel.

Duration:00:24:30

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Zuckerwürfel - Das neue Museum Reinhard Ernst und seine Architektur

6/21/2024
Das neue Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden zeigt nicht nur abstrakte Kunst, es ist selbst ein Kunstwerk. Der Entwurf des Gebäudes, das in Wiesbaden "Zuckerwürfel" genannt wird, stammt von dem japanischen Architekten Fumihiko Maki. Für die Umsetzung war das Büro schneider + schumacher aus Frankfurt verantwortlich. Christoph Scheffer spricht mit dem Architekten Michael Schumacher über den Museumsneubau. Außerdem: ein erster Rundgang und ein Portrait des Gründers und Stifters Reinhard Ernst. (Foto: Helbig Marburger)

Duration:00:24:00

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Fangesänge - zwischen Gegröle und Kunst

6/14/2024
In den kommenden 4 Wochen werden wir die Gesänge der Fans in den Stadien oft erleben. Entweder live oder beim Public Viewing oder im eigenen Wohnzimmer beim Fernsehen: zigtausende von Fans jubeln ihrer Mannschaft zu. Mit Gegröle manchmal oder auch mit Gesang. Fußball gilt nach wie vor als eine der beliebtesten Sportarten der Deutschen. Und das wird sich auch akustisch bemerkbar machen. Aber warum kommen die Fussballfans überhaupt auf die Idee, im Stadion zu singen? Bereits in der Antike existierte die Kombination von Sport und Gesang, inklusiver mancher Ausschreitungen. Auch die gab es damals. Ein Fussballspiel zeichnet sich durch unterschiedliche Spannungszuständen aus - und die drücken sich am besten im Gesang aus. Fangesänge zwischen Gegröle und Kunst. Das ist unser Thema.

Duration:00:26:05

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Fangesänge - zwischen Gegröle und Kunst

6/14/2024
In den kommenden 4 Wochen werden wir die Gesänge der Fans in den Stadien oft erleben. Entweder live oder beim Public Viewing oder im eigenen Wohnzimmer beim Fernsehen: zigtausende von Fans jubeln ihrer Mannschaft zu. Mit Gegröle manchmal oder auch mit Gesang. Fußball gilt nach wie vor als eine der beliebtesten Sportarten der Deutschen. Und das wird sich auch akustisch bemerkbar machen. Aber warum kommen die Fussballfans überhaupt auf die Idee, im Stadion zu singen? Bereits in der Antike existierte die Kombination von Sport und Gesang, inklusiver mancher Ausschreitungen. Auch die gab es damals. Ein Fussballspiel zeichnet sich durch unterschiedliche Spannungszuständen aus - und die drücken sich am besten im Gesang aus. Fangesänge zwischen Gegröle und Kunst. Das ist unser Thema.

Duration:00:25:56

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80 Jahre danach - auf den Spuren des Stauffenberg-Attentats

6/13/2024
Mehr als 20 Attentate auf Adolf Hitler gab es während des „Dritten Reiches“. Das letzte am 20. Juli 1944 - vor 80 Jahren. Es ist ebenso wie alle anderen gescheitert. Claus Schenk Graf von Stauffenberg war die zentrale Figur, tatsächlich aber waren insgesamt rund 200 Menschen an der Planung und Vorbereitung des Attentats beteiligt. Der Journalist und Autor Tim Pröse hat mit einigen ihrer Nachfahren gesprochen - für sein neues Buch „Wir Kinder des 20. Juli“. Die Autorin Dörte Schipper wiederum hat die Vorbereitung und das Scheitern des Attentats in eine Romanhandlung verpackt, in ihrem neuen Buch „Ein schwarzer Tag im Juli“. Im Gespräch mit beiden fragt Dagmar Fulle, warum vor allem dieses eine Attentat in der deutschen Geschichte so präsent geblieben ist, welche Folgen es für die Kinder der Beteiligten hatte und was wir im Hier und Jetzt daraus mitnehmen und lernen können. Bild: © Heyne Verlag

Duration:00:24:52

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Amazonia - Sebastiao Salgado und der Regenwald

6/6/2024
Sebastiao Salgado - der Name des brasilianischen Fotografen steht für überwältigende Schwarzweiß-Fotografien von den Schönheiten der Natur ebenso wie von menschlichem Elend. 2019 wurde er dafür in Frankfurt mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Jetzt kommt Sebastiao Salgado wieder nach Frankfurt - für ein Konzertprojekt rund um seine Fotografien des Regenwalds. Das hr-Sinfonieorchester begleitet die Projektion von Salgados Bildern. Drumherum rankt sich im September ein dreitägiges Festival, das dem Schutz des Regenwalds und des Weltklimas gewidmet ist. In Frankfurt wurde das Projekt jetzt vorgestellt. Christoph Scheffer hat Sebastiao Salgado getroffen.

Duration:00:27:45

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Elke Heidenreich: Altern. Ein Gespräch

6/6/2024
Es ist eine Binsenweisheit: Alt werden will jeder, alt sein will keiner. Aber warum eigentlich nicht? Wer nicht jung stirbt, altert automatisch. Stellt irgendwann fest, dass der Körper sich verändert, das Bewusstsein aber nicht. Wie lernen wir, so gut wie möglich damit zurechtzukommen? Das Beste aus dem zu machen, was wir noch können? Unseren Platz in der Gesellschaft zu behaupten? Alt zu werden und ein erfülltes Leben zu führen? Auch wenn der Körper nicht mehr so funktioniert wie mit 25? Im Alter trägt man die Konsequenzen für alles, was man getan hat, schreibt die Autorin Elke Heidenreich (81) in ihrem neuen Buch „Altern“. Sie freut sich über die Erkenntnis, dass das meiste inzwischen vollkommen unwichtig ist und lebt nach der Devise: „Man sollte einfach atmen und dankbar sein." Dagmar Fulle spricht mit Elke Heidenreich über die anstrengende Jugendzeit, die Gelassenheit des Alters und die Frage, ob man Lebenszufriedenheit lernen kann. Aber auch über Krankheit, Verluste und die Angst vor dem Tod. Bild: © Stephan Pick/Hanser Berlin

Duration:00:26:10

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Stefan Geyer: Der Stadwanderer

5/31/2024
Scheinbar ziellos durch die Strassen der Stadt laufen, dabei den Blick schweifen lassen, die Menschen beobachten, einen Kaffee oder Tee trinken und den eigenen Gedanken nachhängen. Das alles passiert beim Spazierengehen. „Ich teile mit, daß ich eines schönen Vormittags, ich weiß nicht mehr genau um wieviel Uhr, da mich die Lust, einen Spaziergang zu machen, ankam, den Hut auf den Kopf setzte, das Schreib- oder Geisterzimmer verließ, die Treppe hinunterlief, um auf die Straße zu eilen.“ Schreibt schon Robert Walser 1917 in seiner Erzählung „Der Spaziergang“. Der Protagonist spaziert darin einen Tag lang durch seine kleine Stadt und beobachtet das Geschehen. Genau das hat auch der in Frankfurt lebende Autor Stefan Geyer gemacht. Sein neues Buch „Der Stadtwanderer“ ist ein Plädoyer sich eine Stadt durch das Gehen anzueignen, einzunehmen, für sich selbst zu entdecken. Die Stadt wird dann anders wahrgenommen, sagt Stefan Geyer. Im 21. Jahrhundert hat das Gehen aber auch eine politische, weil ökologische Komponente. Wer geht, der kontaminiert nicht die Luft mit Kohlenmonoxid oder anderen schädlichen Stoffen und ist damit auch interessant für die Wissenschaft und die Kultur: Die Spaziergangswissenschaft. Was sich hinter diesen Namen versteckt, auch darüber sprechen wir in dieser Ausgabe von hr-Info Kultur

Duration:00:24:54

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"Der nächste Redner ist eine Dame" - Die Frauen des ersten Bundestags

5/29/2024
Im August 1949 wählt Deutschland den ersten Bundestag, und im September treten die Abgeordneten der jungen Demokratie zum ersten Mal zusammen. Konrad Adenauer wird Kanzler. In Westdeutschland leben rund 50 Millionen Menschen - kriegsbedingt mit einem sehr deutlichen Frauenüberschuss. Im ersten Bundestag aber sind Frauen nahezu unsichtbar: Von den insgesamt 410 gewählten Abgeordneten sind nur 28 weiblich, im Lauf der Legislaturperiode steigt ihre Zahl durch Nachrückerinnen auf 38. Ihre Namen kennt heute kaum noch jemand. Unter dem Titel „Der nächste Redner ist eine Dame“ hat der Bundestag jetzt ein Buch herausgegeben, das die Geschichten dieser Frauen erzählt - biografisch und literarisch. Dagmar Fulle spricht mit der Historikerin Natalie Weis über Pionierinnen in der Politik, ihre Erfahrungen, ihre Errungenschaften und ihre unbeirrbare kämpferische Hartnäckigkeit. Bild: © Ch. Links Verlag

Duration:00:24:59

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Alles inklusive – Wie geht „Kultur für alle“?

5/24/2024
Fast jeder zehnte Mensch in Deutschland hat eine schwere Behinderung. Doch in der Kulturszene sind Menschen mit Behinderung kaum sichtbar. Woran liegt das? Und wie kann man das ändern? Diese Folge stellt drei positive Beispiele vor: Projekte und Menschen, die sich auf unterschiedliche Weise für Barrierefreiheit und Inklusion in der Kultur einsetzen: Die Stiftung Lorenz hat 2009 ein Tanzprojekt mit hunderten Teilnehmern und Teilnehmerinnen begonnen, dass Menschen mit und ohne Behinderung, Sechstklässler und Rentner und viele mehr, zusammen und auf die Bühne bringt. Das Künstler*innenhaus Mousonturm in Frankfurt ist führend in der Region, was die Inklusion auf, vor und hinter der Bühne angeht. Was macht man hier anders als an anderen Theaterhäusern? Die Sammlung Prinzhorn in Heidelberg widmet sich einem Teil der so genannten „Outsider Art“, Kunst aus psychiatrischen Anstalten sowie von heutigen Psychiatriepatienten, und verschafft so einen spannenden wie intimen Blick in deren Leben und Werk. Moderation: Tanja Küchle

Duration:00:26:50

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Kunst, die verändert

5/24/2024
Es gibt Musik, die wie ein Soundtrack für Revolutionen war, komische Kunst, die Missstände anprangert und und sogar Mode, die die Lebensituation von Menschen verändert hat. Und genau darum geht es in dieser Sendung: Um Kunst, die etwas verändert. Mit Yvonne Koch Foto ©Martin Poloczek.

Duration:00:25:39