O1 Radiokolleg-logo

O1 Radiokolleg

ORF Radio (Austria)

Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Location:

Austria

Description:

Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Language:

German


Episodes
Ask host to enable sharing for playback control

Wort.Schätze: Pidgin- und Kreolsprachen (1)

2/19/2026
Wie entstand Pidgin, wie Kreolsprachen? Treffen sich zwei Sprachen, sagt die eine: "Pidgin". So könnte ein Witz beginnen, hinter dem tatsächlich eine Menge an Kolonialismus und Handelsgeschichte steckt. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Herkunftssprachen miteinander kommunizieren müssen, entsteht eine einfache Verkehrssprache. Wird diese Sprache von mehreren Sprecher:innen dann auch weitergegeben, wird sie zu einer Kreolsprache. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 16. 02. 2026.

Duration:00:12:42

Ask host to enable sharing for playback control

Wort.Schätze: Pidgin- und Kreolsprachen (2)

2/19/2026
Was uns Pidginsprachen über Sprachkontakt erzählen. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 17. 02. 2026.

Duration:00:12:58

Ask host to enable sharing for playback control

Wort.Schätze: Pidgin- und Kreolsprachen (4)

2/19/2026
Aussterben, aufgehen, sich verändern. Kreolsprachen sterben, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, andere dienen als Lingua Franca, also als Verkehrssprache in einer Region - neue entstehen heute kaum mehr. Das hat damit zu tun, dass Englisch weltweit von immer mehr Menschen verstanden und gesprochen wird, aber auch, weil Kreolsprachen meist über ein geringes soziales Prestige verfügen. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 19. 02. 2026.

Duration:00:12:59

Ask host to enable sharing for playback control

Warum führen Menschen Kriege? (1)

2/18/2026
Wir leben in einer gefährlichen Epoche: Im friedensverwöhnten Europa scheint Krieg - achtzig Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs - plötzlich wieder eine Option zu werden. Der Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine im Februar 2022 markiert eine Zeitenwende - mit unabsehbaren Folgen für Europa und die Welt. Aber warum führen Menschen überhaupt Kriege? Lässt sich das unermessliche Leid, das militärische Auseinandersetzungen mit sich bringen, durch politische oder wirtschaftliche Ziele rechtfertigen? Und wie könnte man Kriege und bewaffnete Konflikte vermeiden? Von der Beantwortung dieser Fragen hängt viel ab - für die Menschheit und für jeden Einzelnen von uns. Folge 1: Das tötende Tier. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 16. 02. 2026.

Duration:00:22:21

Ask host to enable sharing for playback control

Warum führen Menschen Kriege? (2)

2/18/2026
Clausewitz und die Folgen. Der preußische Generalmajor Carl von Clausewitz gilt als einer der einflussreichsten Militärtheoretiker der Moderne - und zugleich als meistzitierter Kriegsdenker überhaupt. Seine Thesen werden bis heute weltweit in Militärakademien und Generalstabslehrgängen gelehrt und diskutiert. "Krieg", so lautet eine berühmte Definition aus Clausewitz' Feder, "ist ein Akt der Gewalt, um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen." Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 17. 02. 2026.

Duration:00:22:15

Ask host to enable sharing for playback control

Warum führen Menschen Kriege? (3)

2/18/2026
Die Welt von heute. "Wir befinden uns in einer außerordentlich volatilen, dynamischen und instabilen Periode der Weltgeschichte." So fasst der US-amerikanische Historiker und Diplomat Philip Zelikow die gegenwärtige Situation zusammen. Die USA büßen ihre Rolle als berechenbarer Welthegemon ein und beginnen ihren Verbündeten in Europa und im Rest der Welt immer öfter in den Rücken zu fallen. Die Nato - seit 1949 ein zentraler Pfeiler westlicher Hegemonie - zeigt Auflösungserscheinungen. Und aufstrebende beziehungsweise revanchistische Atommächte wie Russland, China oder Nordkorea sind darauf aus, die neue Unübersichtlichkeit im geostrategischen Gefüge zu ihren Gunsten zu nützen. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 18. 02. 2026.

Duration:00:21:40

Ask host to enable sharing for playback control

Warum führen Menschen Kriege? (4)

2/18/2026
Der Krieg der Zukunft. Mit seinem vieldiskutierten Werk "Die Rückkehr des Krieges" hat der österreichische Militäranalyst Franz-Stefan Gady ein Schlüsselwerk zur sicherheitspolitischen Gegenwart vorgelegt. Die Kriege der Zukunft werden mit Drohnen, KI und hochtechnologisierten Präzisionswaffen geführt werden. Damit verändern sich die Mittel, nicht aber das Wesen des Kriegs. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 19. 02. 2026.

Duration:00:21:43

Ask host to enable sharing for playback control

Wort.Schätze: Pidgin- und Kreolsprachen (3)

2/18/2026
Wer bestimmt, wann eine Sprache eine Sprache ist? Broken English, bastard Portuguese, nigger French: Als die Sprachwissenschaft in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts auf die Erforschung von Nationalsprachen und die Rekonstruktion der indoeuropäischen Ursprache fokussiert war, blickte ein deutscher Linguist über den Tellerrand. Hugo Schuchardt, der in über 20 Sprachen korrespondierte, forschte zu den peripher beachteten und abschätzig betrachteten Kreolsprachen an der Universität Graz. Gestaltung: Ute Maurnböck. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 18. 02. 2026.

Duration:00:13:06

Ask host to enable sharing for playback control

Ö1 Insektarium: Die Zecke (1)

2/13/2026
Ein Lieblingsfeind des Menschen: der Zeck. Er ruft Ekel hervor, bohrt sich in die Haut und kann Krankheiten übertragen. Zecken sind große Milben, die sich parasitisch vom Blut von Säugetieren - auch des Menschen - ernähren. Es gibt mindestens 900 Zeckenarten, in Österreich auch viele "neue", die durch den Klimawandel heimisch werden. Sie können gefährlich werden, da sie Krankheiten übertragen: Am bekanntesten sind die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Doch es gibt noch viele andere: Zecken sind Meister der Übertragung - kein anderer Parasit bringt so viele Krankheiten mit wie sie. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. In Ö1 gesendet am 09. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Duration:00:13:49

Ask host to enable sharing for playback control

Ö1 Insektarium: Der Ammendornfinger (2)

2/13/2026
Der vorwiegend nachtaktive Ammendornfinger, die Spinne des Jahres 2023, spinnt keine Fangnetze, sondern lauert seiner Beute - Insekten bis hin zu Gottesanbeterinnen und Heuschrecken - auf und überwältigt sie mit einem Giftbiss. Die Tage verbringt er in kugeligen Ruhegespinsten, meist in offenen Wiesen mit hohem Bewuchs, in Gestrüpp oder unter Steinen. Ihre Gelege aus 80 - 300 Eiern verteidigen die Spinnenweibchen sehr vehement. Die Jungen verlassen sofort nach dem Schlupf das Nest und überwintern bodennah in winzigen Ruhegespinsten. Gestaltung: Sabine Nikolay. In Ö1 gesendet am 10. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Duration:00:13:50

Ask host to enable sharing for playback control

Ö1 Insektarium: Die südrussische Tarantel (3)

2/13/2026
Die größte Spinne Mitteleuropas lebt schon lange in Österreich, wo sie die westlichste Grenze ihres Verbreitungsgebiets erreicht. Ihr Lebensraum ist vorzugsweise lehmiger Uferbereich, wo sie eine Nisthöhle anlegt. Die Eier reifen in einem Kokon heran, den die Spinne mit den Hinterbeinen in die Sonne hält, um ihn zu wärmen. Nach dem Schlupf bleiben die Jungspinnen bei der Mutter, die sie auf dem Rücken trägt. Die Tarantel ist eine nachtaktive Jägerin, die kleinen Wirbeltieren und Gliederfüßern auflauert. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. In Ö1 gesendet am 11. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Duration:00:13:13

Ask host to enable sharing for playback control

Ö1 Insektarium: Die Krätzmilbe (4)

2/13/2026
Milben sind mikroskopisch kleine Tierchen die als Parasiten Hunde, Katzen und Pferde befallen und auch auf den Menschen übertragen werden können. Diese Räudemilben sind für den Menschen keine allzu große Belastung, da er ein "Fehlwirt" ist und die Tiere bald absterben. Sehr unangenehm und sogar gefährlich für den Menschen kann die "Krätzmilbe" werden. Sie ist 0,3 bis einen halben Millimeter groß und wird bei länger dauerndem direktem Hautkontakt übertagen. Die Parasiten bohren sich unter die oberste Hautschicht, legen dort ihre Eier ab und ernähren sich von abgestorbenen Zellen und Zellflüssigkeit. Diese "Wohngemeinschaft" bleibt nicht unerkannt: Es juckt bestialisch und muss schleunigst behandelt werden. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. In Ö1 gesendet am 12. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Duration:00:13:50

Ask host to enable sharing for playback control

Schmerz lass nach (1)

2/11/2026
Schmerz ist ein äußerst komplexes Phänomen. Jeder kennt ihn. Jede empfindet ihn. Doch jeder tut dies auf eine andere Art. Und jede geht unterschiedlich damit um. Die einen spüren ihn intensiv. Die nächsten blenden ihn aus. Und manche wieder suchen den Schmerz. Schmerz lässt sich erlernen, aber auch wieder verlernen. Woher kommt diese individuelle Wahrnehmung und woher der unterschiedliche Umgang damit? Und wie kann man sich all das therapeutisch zunutze machen? Teil 1: Wo tut's weh? Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 09. 02. 2026.

Duration:00:22:04

Ask host to enable sharing for playback control

Schmerz lass nach (2)

2/11/2026
Jeder Mensch leidet anders. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 02. 2026.

Duration:00:22:15

Ask host to enable sharing for playback control

Schmerz lass nach (3)

2/11/2026
Schmerz muss kein Schicksal sein. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11.02. 2026.

Duration:00:22:11

Ask host to enable sharing for playback control

Schmerz lass nach (4)

2/11/2026
Stress schmerzt. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 12. 02. 2026.

Duration:00:22:11

Ask host to enable sharing for playback control

100 Songs: "Big Yellow Taxi" - Joni Mitchell (Kanada, 1970)

2/9/2026
Joni Mitchell hatte die Vorhänge ihres Hotelzimmers auf Hawaii geöffnet, sie sah in der Ferne vulkanische Berge, während sich unmittelbar vor dem Hotel ein riesiger Parkplatz auftat. "Wir haben das Paradies betoniert", sang die kanadische Songwriterin im Jahr 1970 relativ beschwingt. "Ist es nicht immer so, dass wir erst wissen, was wir hatten, wenn es nicht mehr da ist?", meinte sie weiter und schrieb mit "Big Yellow Taxi" eine der frühesten ökologischen Hymnen der Popmusik. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 3. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:19:48

Ask host to enable sharing for playback control

100 Songs: "Construção" - Chico Buarque (Brasilien, 1971)

2/9/2026
Als Chico Buarque im Jahr 1970 nach eineinhalb Jahren aus dem italienischen Exil heim in die brasilianische Militärdiktatur zurückkam, war er schockiert. Auf Autos klebten Sprüche wie "Brasilien, lieb es oder verlass es" oder "Brasilien, lieb es oder stirb". Im Titelsong des Albums "Construção" von 1971 verband Dichtung mit subtilen sozialen Kommentaren. Der Titel bedeutet übersetzt "im Bau" oder Baustelle. Damit konnte sowohl Brasilien gemeint sein, das neu errichtet werden sollte, die Arbeiterklasse im Land oder die kunstvolle Art, wie Chico Buarque das Album konstruiert hatte. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 3. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:18:43

Ask host to enable sharing for playback control

100 Songs: "Bad Romance" - Lady Gaga (USA, 2009)

2/9/2026
Mit der Weltfinanzkrise blühte sog. "Recession Pop" auf, also schnelle, laute, tanzbare Popmusik, die gute Stimmung zur schlechten Lage verbreiten wollte. Die New Yorker Sängerin Lady Gaga wurde 2008 fast über Nacht mit avantgardistischen Bühnenoutfits, Eurodance-Beats und queer-feministischem Spektakel weltbekannt. Ihr Song "Bad Romance" ist ein Jahr später ein Beispiel für den sog. 'Millennial Whoop', bei dem Silben ohne Bedeutung aneinandergereiht werden und Ordnung in chaotisch gewordene Zeichen bringen. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 4. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:19:19

Ask host to enable sharing for playback control

100 Songs: "Susamam" - Saniser (Türkei, 2019)

2/9/2026
In "Susamam" - deutsch "Ich kann nicht schweigen" - nahmen 20 türkische Rapper die Zustände in ihrem Land ins Visier. Eine verlorene Generation sprach über Umwelt, Dürre, Recht, Gerechtigkeit, Bildung, Neugier, Frauenrechte, Gewalt an Frauen, Tierrechte, Verkehr, Straßen, Suizid, Faschismus und natürlich über die Türkei. Das Video des Songs "Susamam" wurde innerhalb einer Woche 20 Millionen Mal angesehen. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 5. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:19:00