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ORF Radio (Austria)

Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike...

Location:

Austria

Description:

Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Language:

German


Episodes
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100 Songs - Geschichte wird gemacht: "Day O"

3/13/2026
Calypso - ein afro-karibischer Musikstil aus Trinidad und Tobago - erlebte in den 1930ern einen ersten Boom in New York. Einer der berühmtesten Calypsos wurde 1952 zunächst von einem trinidadisch-britischen aufgenommen. "Day Dah Light" handelte von einer harten Nachtschicht am Dock und dem anbrechenden Schichtende. Erst die Version des New Yorker Musikers Harry Belafonte - 1956 hieß sie wahlweise "Banana Boat (Day O)" oder "Day O (The Banana Boat Song)" - verhalf dem Work-Song zu weltweiter Berühmtheit. Auf seinen populärsten Song war Harry Belafonte nicht sonderlich stolz - zu leicht ließ sich sein sozialrealistischer Inhalt überhören. Diese Folge des Ö1 Podcasts "100 Songs - Geschichte wird gemachgt" wurde in Ö1 am 09. 03. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:19:49

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100 Songs - Geschichte wird gemacht: "Anak"

3/13/2026
"Anak" - Freddie Aguilar (Philippinen, 1978) Rechtswissenschaften sollte Freddie Aguilar studieren, so wollte es sein Vater. Der 17-Jährige lief stattdessen von Zuhause - unweit der philippinischen Hauptstadt Manila - weg und schlug sich als Straßenmusiker durch. Seinen Song "Anak" - Tagalog für "Kind" - soll er in etwa einer Stunde geschrieben haben, kurz nachdem er seine Fehler eingesehen hatte. Der Song über einen reumütigen, verlorenen Sohn erwies sich auf dem ersten Metro Manila Popular Music Festival 1978 als internationales Sprungbrett für Freddie Aguilar; und bald schon soll er an die 30 Millionen Exemplare weltweit verkauft haben. Diese Folge wurde in Ö1 am 10. 03. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1.

Duration:00:19:59

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100 Songs - Geschichte wird gemacht: "Only Time"

3/13/2026
Am 11. September 2001 wurden die USA zum Ziel von islamistischen Terroranschlägen, bei denen rund 3000 Menschen starben. Innen- und Außenpolitik sowie die kulturelle Landschaft veränderten sich dadurch grundlegend. Unmittelbar nach den Attentaten wurde der Song "Only Time" der irischen New-Age-Musikerin Enya besonders häufig zur Bilduntermalung in Fernsehsendern eingesetzt, während der Opfer gedacht werden sollte. Gerade in den USA und alliierten Ländern wie Kanada, Deutschland, Polen, aber auch der neutralen Schweiz und Österreich konnte sich "Only Time" sehr oft verkaufen. Die Kritiken waren dabei vernichtend. 20 Jahre später hat sich die Bewertung dieser Musikerin gedreht. "Enya ist überall", titelte ein weitschweifender Essay in einer tonangebenden Musikzeitschrift über ihren Einfluss in der elektronischen Musik. Diese Folge des Ö1 Podcasts "100 Songs - Geschichte wird gemacht" wurde in Ö1 am 11. 03. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1.

Duration:00:19:53

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100 Songs - Geschichte wird gemacht: "WAP"

3/13/2026
Ein tiefer Spalt wurde 2020 einmal mehr sichtbar, als die Rapperinnen Cardi B und Megan The Stallion ihr Duett "WAP" - kurz für 'Wet Ass Pussy' veröffentlichten. In Amerika, aber auch den Feuilletons weltweit, wurde der unverfroren explizite Song sehr kontrovers diskutiert. Die einen sahen darin eine Selbstermächtigung starker, schwarzer Frauen, die das taten, was ihre männlichen Rap-Kollegen schon längst taten - nämlich die Macht des eigenen Geschlechtsorgans zu feiern -, andere sahen in dem Song einmal mehr den Verfall einer liberalen Kultur, die außer gottlosen Obszönitäten und voyeuristischer Identitätspolitik nichts zu bieten hätte. Diese Folge des Ö1 Podcasts "100 Songs - Geschichte wird gemacht" wurde in Ö1 am 12. 03. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Duration:00:19:39

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Introvertiertheit - Stille Stärken (1)

3/12/2026
Introvertiert: auf das eigene Seelenleben gerichtet, nach innen gekehrt, verschlossen - so definiert das deutsche Rechtschreibwörterbuch "Duden" diese Wesensart. Introvertiertes Verhalten wird irrtümlicherweise auch oft mit Schüchternheit gleichgesetzt. Wie machen sich die stillen Stärken der Introvertierten im Alltag bemerkbar? Introvertierte Menschen neigen dazu, ihre Umwelt genau zu beobachten und sich dabei selbst nicht in den Vordergrund zu drängen. Ruhe, Zurückhaltung, Reflexion - das können zutiefst positive Charaktereigenschaften sein. Leicht hat man es damit in einer durch und durch extrovertierten Gesellschaft allerdings nicht. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 9. 03. 2026.

Duration:00:13:03

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Introvertiertheit - Stille Stärken (2)

3/12/2026
Wie liebt es sich? Die deutsche Psychologin Viviane Hähne hat im Auftrag der Dating-App "Tinder" ergründet, inwiefern sich introvertierte Menschen bei der Suche nach Liebesbeziehungen oder Freundschaften von extrovertierten Leuten unterscheiden. Wenig überraschend kam dabei heraus, dass sich Online-Vermittlungsagenturen ganz besonders für zurückhaltende Personen eignen. Die Psychologin Hähne meint beispielsweise, introvertierte Nutzerinnen und Nutzer suchen 15 Prozent häufiger nach Freundschaften als extrovertierte Userinnen und User. Auch seien eingegangene Bindungen dann auch oft tiefer und stabiler. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 03. 2026.

Duration:00:13:05

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Introvertiertheit - Stille Stärken (3)

3/12/2026
Wie arbeitet es sich? Immer mehr Unternehmen analysieren heute den digitalen Auftritt ihrer potenziell zukünftigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf diversen Plattformen, bevor sie diese überhaupt erst zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Wer dort nicht zu finden ist, gilt automatisch schon als suspekt. Was bedeutet das für Menschen, denen es widerstrebt, sich selbst zu präsentieren oder die sich schwertun, sich zu vermarkten? Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11. 03. 2026.

Duration:00:13:07

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Introvertiertheit - Stille Stärken (4)

3/12/2026
Was haben Bob Dylan, Elfriede Jelinek und Caspar David Friedrich gemeinsam? Ihnen allen wird nachgesagt, introvertiert zu sein. Damit sind sie bei weitem nicht die einzigen - gerade unter Künstlerinnen und Künstlern gibt es einige, die es - abseits des nötigen beruflichen Rampenlichts - schätzen, zurückgezogen zu leben. Den Sänger, die Autorin und den Maler verbindet aber noch etwas: Sie haben es trotz ihrer introvertierten Persönlichkeit zu großem Erfolg gebracht. Sie haben es geschafft, sich und ihre Talente in einer Welt der Extroversion zu behaupten. Doch wie viele andere wurden und werden verkannt? Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 12. 03. 2026.

Duration:00:13:04

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Benehmt euch! (1)

3/11/2026
Wir leben in ruppigen und vulgären Zeiten: Der amerikanische Präsident zeigt einem Arbeiter den Mittelfinger, der bayrische CSU-Chef stopft sich auf social media Döner, Würste und Pizzastücke in den Mund. Auch im österreichischen Parlament wächst der Anteil an unflätigen Worten und wüsten Beschimpfungen exponentiell. Gar nicht zu reden von verbalen und physischen Attacken, die im Straßenverkehr und in der U-Bahn mittlerweile zum Alltag gehören. Und Rapper treiben mit ihren Schmähreden über Bitches und Schlampen den Beleidigungsfaktor in bislang unerreichte Höhen. Warum kam es zu einer derartigen Verrohung und einem flächendeckenden Sittenverfall? Was sagt dies über die Qualität von zeitgenössischer Politik und Öffentlichkeit aus? Und was kann man dagegen tun? Gestaltung: Thomas Miessgang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesnedet in Ö1 am 09.03. 2026.

Duration:00:22:19

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Benehmt euch! (2)

3/11/2026
Kleiner Versuch über den Sittenverfall: Der Körper und die Politik Der Körper war immer schon Teil der Politik und vor allem von deren öffentlicher Repräsentation: Von den Inszenierungen rund um Ludwig XIV. bis zu den Slim-Fit-Optimierungen der Mediengegenwart. Körperinszenierungen tragen zu utopischen Entwürfen, gesellschaftlicher Normierung und Mythoskonstruktionen bei. Sie bieten Projektionsflächen für Identitätswünsche, Sehnsüchte und Ängste, die von politischen Visualisierungsstrategien mobilisiert werden können. Gestaltung: Thomas Miessang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 10.03.2026.

Duration:00:22:09

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Benehmt euch! (3)

3/11/2026
Kleiner Versuch über den SIttenverfall: Rüpeln, Pöbeln, Granteln. Seit Corona ist es besonders evident geworden: Gute Sitten sind old school, Höflichkeit war gestern. Wenn man an das Geschrei und Vogelzeigen im Straßenverkehr denkt, vor allem im beliebten Match Auto- gegen Radfahrer, wenn man sich die Verwahrlosung der Austauschformen in den Kommentaren von social media an neuralgischen weltgeschichtlichen Punkten wie dem Gaza-Krieg vor Augen führt, dann besteht wenig Hoffnung für ein gedeihliches zukünftiges Zusammenleben verfeindeter gesellschaftlicher Subgruppierungen. Die Beleidigung hat längst das faktenbasierte Argument ersetzt. Gestaltung: Thomas Miessang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 11.03.2026.

Duration:00:22:16

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Benehmt euch! (4)

3/11/2026
Was tun gegen den Sittenverfall? Es wäre naiv, zu glauben, dass bessere Umgangsformen zwangsläufig eine bessere Politik zur Folge hätten - das gibt die derzeitige Weltlage einfach nicht her. Aber eine Verbesserung des Diskurses durch Einhaltung bewährter Konventionen würde zumindest wieder einen Hauch von Rationalität in ein zunehmend erratischeres Weltgeschehen bringen und damit den Aspekt der deliberativen Demokratie, wie sie Jürgen Habermas beschrieben hat, stärken: dass nämlich durch Beratschlagung gemeinsame, möglichst konsensuale Entscheidungen getroffen werden. Gestaltung: Thomas Miessgang, Christoph Winder. Redaktion: Ulrike Schmitzer

Duration:00:21:41

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Frauen mit Courage: Anna Peczenik (1)

3/9/2026
1.400 Österreicherinnen und Österreicher kämpften im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) gegen den Faschismus. Auch 34 Frauen hatten sich den Internationalen Brigaden im Kampf gegen Franco angeschlossen. Anni Peczenik ließ 1937 ihre damals dreijährige Tochter Hanja bei ihrer Großmutter zurück, um sich den Interbrigadisten im Kampf für die Spanische Republik anzuschließen. General Franco hatte 1936 geputscht und einen dreijährigen Bürgerkrieg ausgelöst, der 1939 mit einer Diktatur endete. Irene Filip vom Spanienarchiv am Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes erforscht seit Jahren die Lebenswege der kämpferischen Frauen. Einige von ihnen wurden nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Konzentrationslagern interniert, so auch Anna Peczenik, die Mutter von Hanja Levitan. Peczenik wurde 1944 im Konzentrationslager Buchenwald ermordet. Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 2. 03. 2026.

Duration:00:12:40

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Frauen mit Courage: Marie Langer (2)

3/9/2026
Die Spanienkämpferinnen. Die Anästhesistin und spätere bekannte Psychoanalytikerin Marie Langer assistierte ihrem späteren Ehemann, dem Chirurgen Max Langer, bei Operationen gleich hinter der Front. "Damit relativiert sich auch die Aussage so mancher Spanienkämpfer, dass Frauen nicht in die kämpfenden Einheiten der Internationalen Brigaden integriert gewesen seien, sondern nur im Sanitätsdienst oder in anderen "zivilen" Bereichen gewirkt hätten", schreibt Irene Filip vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW). Marie Langer war eine von vier Ärztinnen aus Österreich im Kampf für die Spanische Republik. Insgesamt konnten 25 Österreicherinnen im Sanitätsdienst der Internationalen Brigaden dokumentiert werden. Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 3. 03. 2026.

Duration:00:12:35

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Frauen mit Courage: Goldy Parin-Matthèy (3)

3/9/2026
Die Spanienkämpferinnen: Die in Graz geborene Liselotte ("Goldy") Matthèy - Guenet baute in Albacete das Spitallabor auf. "Mitte 1937 war es ganz klar, dass in Spanien die Entscheidung fallen würde, und die, die gegen den Faschismus waren, mussten dorthin. Ich war zwar nie in einer Partei, aber ich bin mit der kommunistischen Jugend nach Spanien gefahren", sagte die spätere Mitbegründerin der Ethnopsychoanalyse in einem Interview. Gerade ist das Buch "Goldy Parin-Matthéy: Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin" über ihr Leben und Werk im Mandelbaum Verlag erschienen. "Das war eine wichtige Erfahrung, die man nur damals machen konnte - alle zusammen in internationaler Solidarität. Die ganze Zeit in Spanien war bestimmt durch dieses gute Gefühl, konform mit seinen Idealen zu sein, auf der richtigen Seite zu stehen und etwas dafür zu tun." Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 4.03. 2026.

Duration:00:12:59

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Frauen mit Courage: Ilsa Barea-Kulcsar (4)

3/9/2026
Die Spanienkämpferinnen. Nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs kommt die 34-jährige Wienerin Ilsa Barea-Kulcsar im November 1936 nach Madrid, wo sie in der Zensurstelle für die Auslandspresse arbeitet. In ihrem Roman "Telefónica" beschreibt sie ihre Motivation: "Es schien mir, daß ich in den Bürgerkrieg nicht nur deshalb zu gehen hatte, weil dort der große Kampf zwischen Faschismus und Demokratie - Demokratie, die den Ansatz zu einer sozialistischen Zukunft enthielt - ausgetragen wurde, sondern auch, weil ich dank meiner Erfahrung in internationaler Publizistik und nach dem republikanischen Sieg vielleicht auch in die Arbeiterbildung etwas Positives zu geben hatte." Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 5. 03. 2026.

Duration:00:13:06

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Frauen mit Courage: Ilsa Barea-Kulcsar (4)

3/9/2026
Die Spanienkämpferinnen. Nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs kommt die 34-jährige Wienerin Ilsa Barea-Kulcsar im November 1936 nach Madrid, wo sie in der Zensurstelle für die Auslandspresse arbeitet. In ihrem Roman "Telefónica" beschreibt sie ihre Motivation: "Es schien mir, daß ich in den Bürgerkrieg nicht nur deshalb zu gehen hatte, weil dort der große Kampf zwischen Faschismus und Demokratie - Demokratie, die den Ansatz zu einer sozialistischen Zukunft enthielt - ausgetragen wurde, sondern auch, weil ich dank meiner Erfahrung in internationaler Publizistik und nach dem republikanischen Sieg vielleicht auch in die Arbeiterbildung etwas Positives zu geben hatte." Gestaltung und Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 5.03. 2026.

Duration:00:13:05

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Können Männer Feminismus? (1)

3/4/2026
Anlässlich des Internationalen Frauentages 2026 legt Mari Lang in dieser Serie den Fokus auf die Männerperspektive. Die Journalistin, die in ihrem Podcast "Frauenfragen" mehr als 50 Gespräche mit bekannten österreichischen Männern geführt hat, geht u.a. der Frage nach, ob Männer Feministen sein können, ob sie das überhaupt sollten und was es braucht, um ernsthaft einer zu sein. Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 2.03. 2026.

Duration:00:22:05

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Können Männer Feminismus? (2)

3/4/2026
Kann Mann's richtig machen? Wie können und sollen sich Männer bestmöglich im feministischen Diskurs einbringen? Oder ist Feminismus vielleicht gar nicht Männersache? Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 3.03. 2026.

Duration:00:22:06

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Können Männer Feminismus? (3)

3/4/2026
Zwischen "Me too" und "Not all men". Alle zehn Minuten wird, nach Schätzungen der Vereinten Nationen, weltweit eine Frau getötet. In den vergangenen Jahren zählte Österreich zu den Ländern mit den höchsten Femizidraten in der EU. Dass Mädchen und Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, ist jedoch nur der drastischste Ausdruck eines Geflechts aus Sexismus und struktureller Ungleichheit, der tief in unserer patriarchalen Gesellschaft verankert ist. Die #MeToo-Bewegung hat diese Strukturen 2017 global sichtbar gemacht. Doch wo beginnt Gewalt gegen Frauen eigentlich, und was haben verinnerlichte Männlichkeitsnormen damit zu tun? Wie können Männer Teil der Lösung sein? Denn fest steht: Die Formel "not all men" bleibt eine unzureichende Antwort auf die Realität von Gewalt gegen Frauen. Gestaltung: Mari Lang. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 4.03. 2025.

Duration:00:22:07