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ORF Radio (Austria)

Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Location:

Austria

Description:

Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

Language:

German


Episodes
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Ö1 Insektarium: Die Zecke (1)

2/13/2026
Ein Lieblingsfeind des Menschen: der Zeck. Er ruft Ekel hervor, bohrt sich in die Haut und kann Krankheiten übertragen. Zecken sind große Milben, die sich parasitisch vom Blut von Säugetieren - auch des Menschen - ernähren. Es gibt mindestens 900 Zeckenarten, in Österreich auch viele "neue", die durch den Klimawandel heimisch werden. Sie können gefährlich werden, da sie Krankheiten übertragen: Am bekanntesten sind die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Doch es gibt noch viele andere: Zecken sind Meister der Übertragung - kein anderer Parasit bringt so viele Krankheiten mit wie sie. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. In Ö1 gesendet am 09. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Dauer:00:13:49

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Ö1 Insektarium: Der Ammendornfinger (2)

2/13/2026
Der vorwiegend nachtaktive Ammendornfinger, die Spinne des Jahres 2023, spinnt keine Fangnetze, sondern lauert seiner Beute - Insekten bis hin zu Gottesanbeterinnen und Heuschrecken - auf und überwältigt sie mit einem Giftbiss. Die Tage verbringt er in kugeligen Ruhegespinsten, meist in offenen Wiesen mit hohem Bewuchs, in Gestrüpp oder unter Steinen. Ihre Gelege aus 80 - 300 Eiern verteidigen die Spinnenweibchen sehr vehement. Die Jungen verlassen sofort nach dem Schlupf das Nest und überwintern bodennah in winzigen Ruhegespinsten. Gestaltung: Sabine Nikolay. In Ö1 gesendet am 10. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Dauer:00:13:50

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Ö1 Insektarium: Die südrussische Tarantel (3)

2/13/2026
Die größte Spinne Mitteleuropas lebt schon lange in Österreich, wo sie die westlichste Grenze ihres Verbreitungsgebiets erreicht. Ihr Lebensraum ist vorzugsweise lehmiger Uferbereich, wo sie eine Nisthöhle anlegt. Die Eier reifen in einem Kokon heran, den die Spinne mit den Hinterbeinen in die Sonne hält, um ihn zu wärmen. Nach dem Schlupf bleiben die Jungspinnen bei der Mutter, die sie auf dem Rücken trägt. Die Tarantel ist eine nachtaktive Jägerin, die kleinen Wirbeltieren und Gliederfüßern auflauert. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. In Ö1 gesendet am 11. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Dauer:00:13:13

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Ö1 Insektarium: Die Krätzmilbe (4)

2/13/2026
Milben sind mikroskopisch kleine Tierchen die als Parasiten Hunde, Katzen und Pferde befallen und auch auf den Menschen übertragen werden können. Diese Räudemilben sind für den Menschen keine allzu große Belastung, da er ein "Fehlwirt" ist und die Tiere bald absterben. Sehr unangenehm und sogar gefährlich für den Menschen kann die "Krätzmilbe" werden. Sie ist 0,3 bis einen halben Millimeter groß und wird bei länger dauerndem direktem Hautkontakt übertagen. Die Parasiten bohren sich unter die oberste Hautschicht, legen dort ihre Eier ab und ernähren sich von abgestorbenen Zellen und Zellflüssigkeit. Diese "Wohngemeinschaft" bleibt nicht unerkannt: Es juckt bestialisch und muss schleunigst behandelt werden. Gestaltung: Sabine Nikolay. Redaktion: Monika Kalcsics. In Ö1 gesendet am 12. 02. 2026 im Rahmen des Ö1 Insektariums, das dauerhaft im zeit- und kulturgeschichtlichen Online-Archiv von Ö1 angeboten wird.

Dauer:00:13:50

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Schmerz lass nach (1)

2/11/2026
Schmerz ist ein äußerst komplexes Phänomen. Jeder kennt ihn. Jede empfindet ihn. Doch jeder tut dies auf eine andere Art. Und jede geht unterschiedlich damit um. Die einen spüren ihn intensiv. Die nächsten blenden ihn aus. Und manche wieder suchen den Schmerz. Schmerz lässt sich erlernen, aber auch wieder verlernen. Woher kommt diese individuelle Wahrnehmung und woher der unterschiedliche Umgang damit? Und wie kann man sich all das therapeutisch zunutze machen? Teil 1: Wo tut's weh? Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 09. 02. 2026.

Dauer:00:22:04

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Schmerz lass nach (2)

2/11/2026
Jeder Mensch leidet anders. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 10. 02. 2026.

Dauer:00:22:15

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Schmerz lass nach (3)

2/11/2026
Schmerz muss kein Schicksal sein. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 11.02. 2026.

Dauer:00:22:11

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Schmerz lass nach (4)

2/11/2026
Stress schmerzt. Gestaltung: Daphne Hruby. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 12. 02. 2026.

Dauer:00:22:11

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100 Songs: "Big Yellow Taxi" - Joni Mitchell (Kanada, 1970)

2/9/2026
Joni Mitchell hatte die Vorhänge ihres Hotelzimmers auf Hawaii geöffnet, sie sah in der Ferne vulkanische Berge, während sich unmittelbar vor dem Hotel ein riesiger Parkplatz auftat. "Wir haben das Paradies betoniert", sang die kanadische Songwriterin im Jahr 1970 relativ beschwingt. "Ist es nicht immer so, dass wir erst wissen, was wir hatten, wenn es nicht mehr da ist?", meinte sie weiter und schrieb mit "Big Yellow Taxi" eine der frühesten ökologischen Hymnen der Popmusik. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 3. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Dauer:00:19:48

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100 Songs: "Construção" - Chico Buarque (Brasilien, 1971)

2/9/2026
Als Chico Buarque im Jahr 1970 nach eineinhalb Jahren aus dem italienischen Exil heim in die brasilianische Militärdiktatur zurückkam, war er schockiert. Auf Autos klebten Sprüche wie "Brasilien, lieb es oder verlass es" oder "Brasilien, lieb es oder stirb". Im Titelsong des Albums "Construção" von 1971 verband Dichtung mit subtilen sozialen Kommentaren. Der Titel bedeutet übersetzt "im Bau" oder Baustelle. Damit konnte sowohl Brasilien gemeint sein, das neu errichtet werden sollte, die Arbeiterklasse im Land oder die kunstvolle Art, wie Chico Buarque das Album konstruiert hatte. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 3. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Dauer:00:18:43

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100 Songs: "Bad Romance" - Lady Gaga (USA, 2009)

2/9/2026
Mit der Weltfinanzkrise blühte sog. "Recession Pop" auf, also schnelle, laute, tanzbare Popmusik, die gute Stimmung zur schlechten Lage verbreiten wollte. Die New Yorker Sängerin Lady Gaga wurde 2008 fast über Nacht mit avantgardistischen Bühnenoutfits, Eurodance-Beats und queer-feministischem Spektakel weltbekannt. Ihr Song "Bad Romance" ist ein Jahr später ein Beispiel für den sog. 'Millennial Whoop', bei dem Silben ohne Bedeutung aneinandergereiht werden und Ordnung in chaotisch gewordene Zeichen bringen. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 4. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Dauer:00:19:19

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100 Songs: "Susamam" - Saniser (Türkei, 2019)

2/9/2026
In "Susamam" - deutsch "Ich kann nicht schweigen" - nahmen 20 türkische Rapper die Zustände in ihrem Land ins Visier. Eine verlorene Generation sprach über Umwelt, Dürre, Recht, Gerechtigkeit, Bildung, Neugier, Frauenrechte, Gewalt an Frauen, Tierrechte, Verkehr, Straßen, Suizid, Faschismus und natürlich über die Türkei. Das Video des Songs "Susamam" wurde innerhalb einer Woche 20 Millionen Mal angesehen. Gestaltung: Stefan Niederwieser. Co-Host: Robert Stadlober. Redaktion: Astrid Schwarz. Diese Folge wurde in Ö1 am 5. 02. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Dauer:00:19:00

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Phänomen Stau (1)

2/4/2026
Stillstand und die Ursachen. Staus sind ein Indikator für die Überlastung unserer Infrastruktur. Staus gibt es aber nicht nur auf Straßen, sondern auch im Luft-, Bahn- oder Schiffsverkehr. Dabei gehen Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren, es wird die Umwelt belastet und der Stresspegel steigt bei den Betroffenen. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 2.02. 2026.

Dauer:00:12:42

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Phänomen Stau (2)

2/4/2026
Die Psychologie des Staus. Viele Menschen lassen den täglichen Stau, zum Beispiel auf dem Weg in die Arbeit, wie ein Naturereignis über sich ergehen. Die Akzeptanz sinkt jedoch, wenn Staus außerhalb der Norm auftreten. Das führt, je nach Charakter und persönlicher Situation, zu Stress, Lethargie oder Aggressionen. Gestaltung: Andreas Wolf.Redaktion. Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 3. 03. 2026.

Dauer:00:12:24

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Phänomen Stau (4)

2/4/2026
Stauvermeidung. Kuchl, Golling, Werfen: Kaum jemand war in den vergangenen Jahren mehr von Stau betroffen als die Gemeinden entlang der Tauernautobahn. Der Grund war die Sanierung einer Tunnelkette entlang der A10. Eine Möglichkeit dem Stau auf der Straße auszuweichen, wäre der Umstieg auf die Bahn. Doch auch hier gibt es Stau. Betroffen ist davon vor allem die Deutsche Bahn, die europaweit zum Inbegriff für Verspätungen und Zugausfälle wurde. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 5. 02. 2026.

Dauer:00:13:03

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Phänomen Stau (3)

2/4/2026
Sand im Logistikgetriebe. Die Grundlage unserer Dienstleistungsgesellschaft bilden "Just in Time" Lieferungen. Damit alles rechtzeitig am richtigen Ort geliefert wird, bedarf es genau abgestimmter Logistikketten. Neben der Schiene und der Straße umfassen diese auch Flugzeuge und Schiffe. Kommt es zu unerwarteten Zwischenfällen müssen Warenströme großflächig umgeleitet und manchmal sogar auf andere Transportmittel verladen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Welthandel an bestimmten Knotenpunkten chronisch überlastet ist. So wird ein Viertel des globalen Güterverkehrs über die 800 Kilometer lange und an der engsten Stelle nur 50 Kilometer breite Straße von Malakka abgewickelt. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 4. 02. 2026.

Dauer:00:12:51

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Digital abgehängt (4)

2/3/2026
Recht auf das Analoge. Digitalisierung wird oft als Allheilmittel präsentiert: schneller, günstiger, effizienter. Doch für viele bedeutet sie auch: Neue Barrieren. Die Frage nach digitaler Teilhabe wird inzwischen auch als Frage nach Grundrechten diskutiert. Nicht jede:r kann oder will digitale Dienste nutzen, wenn analoge Alternativen verschwinden, droht Isolation, respektive wird Teilhabe zur Zwangsdigitalisierung. Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 5. 02. 2026.

Dauer:00:21:00

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Digital abgehängt (2)

2/3/2026
Das Geschäft mit der Einfachheit. Ältere Menschen sind längst zu einer festen Zielgruppe des Technikmarktes geworden. Spezielle Telefone mit großen Tasten, abgespeckten Menüs oder Notrufknöpfen sollen Sicherheit vermitteln und den Einstieg erleichtern. Für viele Angehörige klingt das nach einer plausiblen Lösung: Sie kaufen solche Geräte in der Hoffnung, Eltern oder Großeltern den digitalen Alltag zu erleichtern. Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 3. 02. 2026.

Dauer:00:21:02

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Digital abgehängt (3)

2/3/2026
Die Last der Anpassung. Immer mehr Lebensbereiche setzen voraus, dass man online ist: Bankfilialen schließen, Fahrpläne werden per App abgerufen, Behördenwege verlangen digitale Identitäten. Für viele bedeutet das nicht Vereinfachung, sondern zusätzlichen Druck. Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 4. 02. 2026.

Dauer:00:21:11

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Digital abgehängt (1)

2/3/2026
Die Digitalisierung hat viele analoge Möglichkeiten verdrängt, vom Bezahlen bis zu Behördenwegen, und setzt damit voraus, dass alle Menschen Geräte bedienen, online navigieren und ständig neue Updates bewältigen können. Wo analoge Alternativen verschwinden, entsteht Ausgrenzung: nicht, weil Menschen "zu wenig können", sondern weil Systeme wenig Rücksicht darauf nehmen, dass Lebensrealitäten, Körper und Gewohnheiten unterschiedlich sind. Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 2. 02. 2026.

Dauer:00:21:48